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Foto: afp/MARKUS HEINE; Screenshots: twitter

Angela Merkel will nicht mehr. Sie zeigte sich deshalb am Montagmittag bereit, ihren Parteivorsitz in der CDU abzugeben. Zusätzlich kündigte sie an, bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr als Kanzlerkandidatin antreten zu wollen. Sie geht damit einen Schritt, den manche schon länger erwartet haben, nach dem viele sogar schon seit Monaten brüllten. Die Reaktionen im Netz auf ihre Ankündigung könnten unterschiedlicher nicht sein.

Zunächst einmal gibt es viele, die sie persönlich für diesen Schritt bewundern und um Respekt bitten:

Und natürlich wird gleichzeitig schon längst über Merkels Nachfolger spekuliert.

Eine Frage zur Nachfolge macht den Leuten (maximal halbernst) dabei besonders Sorge: Mit wem die AfD denn nun noch gegen die CDU argumentieren sollte. Das Mantra: „Merkel muss weg!“ böte sich jetzt schließlich nicht mehr an.

Aber nicht jeder nimmt die Sache mit Humor oder Merkel in Schutz. Auch ihr Kanzleramt wird infrage gestellt.

Auch CDU-Politiker Friedrich Merz kommt in der Twitter-Gemeinde nicht gut weg. Er hat nach Merkels Bekanntgabe nicht lang gefackelt, und möchte im Dezember für den Vorsitz kandidieren. Viele Twitter-Nutzer bemängeln, eine Verjüngung der Partei sähe anders aus:

Auch Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer positionieren sich für die Nachfolge. Was neben einiger Skepsis vor allem für sehr viele Wortspiele auf Twitter sorgt:

Egal, wie es ausgeht, interessant wird der Kampf um den CDU-Vorsitz allemal werden.

lath/schja

Gründe, warum Merkel geht – und Aussicht, wer weitermachen will: