München demonstriert gegen Trump

Wir waren mit der Kamera dabei.
Video von Caspar von Au und Yannic Hannebohn

Ban the ban! Ab 17 Uhr ging es los, trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt: Rund 350 Menschen haben am Mittwochabend nahe dem Amerikanischen Generalkonsulat in München gegen Trumps Einwanderungspolitik protestiert. Aufgerufen hatte dazu auf Facebook der Münchner Ortsverband der „Democrats Abroad“, die sich selbst als verlängerter Arm der Partei der US-Demokraten in Europa und der Welt verstehen.

Rund drei Stunden harrten Deutsche und US-Staatsbürger vor dem Prinz-Carl-Palais gegenüber des Amerikanischen Konsulats aus. Neben zahlreichen selbstgebastelten Schildern hatten viele ihre Kameras gezückt. „Macht Fotos, macht Videos und teilt sie auf Facebook“, forderte Meghan Driscoll, Vorsitzende der „Democrats Abroad“ in München, die Demonstranten gleich zu Beginn auf. Auffällig war, wie viele Frauen  "Pussyhats", also pinke Mützen mit Ohren, das Markenzeichen der Frauenrechtsbewegung in den USA, trugen. Verkauft wurden die Mützen ebenfalls von den „Democrats Abroad“, alle Einnahmen, so Vorsitzende Megan, würden zu hundert Prozent an die American Civil Liberties Union (ACLU) gespendet. 

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Rund 350 Demonstranten kamen in München zusammen, um gegen Trumps Politik zu protestieren.

Foto: Robert Haas

Auch wenn Trump der Protest von einigen Hunderten irgendwo in Deutschland vermutlich sonst wo vorbeigeht: Es ging vor allem darum, gesehen zu werden.

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