Grüne und AfD sind die stärksten Parteien bei den jungen Wähler*innen

So haben Menschen unter 30 bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg abgestimmt.
  •  Die Grünen sind bei den jungen Wählern in Brandenburg die stärkste Partei. Damit schneiden die Grünen bei der jungen Generation deutlich besser ab als insgesamt. Den aktuellen Hochrechnungen zufolge streiten sie sich mit der Linken um Platz vier.

  • Zweitstärkste Partei bei den jungen Wählern wird die AfD, sie liegt fast gleichauf mit den Grünen. Im Gesamtergebnis landet die AfD in Brandenburg und auch in Sachsen auf dem zweiten Platz. Sie hat mit Abstand den größten Zuwachs an Stimmen bekommen.

  • Die SPD ist die drittstärkste Partei bei jungen Wählern in Brandenburg mit 13 Prozent. Sie erhält damit deutlich weniger Stimmen als im Gesamtergebnis (26,5 Prozent). 

  • Die Linke kommt mit elf Prozent bei den Jungen auf das gleiche Ergebnis wie auch insgesamt.

  • Die CDU ist in Brandenburg bei den Jungen im Vergleich zu anderen Altersgruppen am wenigsten beliebt.

  • Die FDP fährt in der Altersgruppe unter 30 Jahren ihr stärkstes Ergebnis ein (acht Prozent).

  • Die AfD ist bei den jungen Sachsen die stärkste Partei. Im Gesamtergebnis über alle Altersgruppen hinweg landet die AfD allerdings hinter der CDU.

  •  Ähnlich wie in Brandenburg sind auch in Sachsen bei den jungen Wählern die Grünen besonders beliebt. Sie werden zweitstärkste Partei.

  • Die CDU, die im Gesamtdurchschnitt die stärkste Partei mit 33,5 Prozent ist, erreicht bei den jungen Sachsen deutlich weniger Wähler. Sie kommt auf 17 Prozent und ist damit die drittstärkste Partei.

  • Die Linke schneidet bei den Jungen mit zwölf Prozent im Vergleich zum Gesamtergebnis überdurchschnittlich ab.

  •  Für die SPD sieht es in Sachsen nicht gut aus, sie kommt bei den jungen Wählern nur auf sieben Prozent. Zweistellig wird es für die SPD erst in der Altersgruppe über 60. 

  •  Die FDP ist bei den jungen Sachsen mit sieben Prozent berdurchschnittlich gut, aber im Gesamtdurchschnitt erreicht die FDP laut den Hochrechnungen weniger als fünf Prozent. Sie droht damit, wie auch in Brandenburg, den Einzug ins Parlament zu verpassen. 

joge

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