Uff, geschafft. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist vorbei. Der Weltmeister der nächsten vier Jahre (und damit auch der Vorrundenausscheider 2022) steht fest. Und wir können uns wieder den wichtigen Dingen des Lebens zuwenden, die in der Zwischenzeit liegengeblieben sind. Dem Job zum Beispiel. Oder der Beziehung. Oder der Ernährung jenseits von Pizza-Burger und Dosenbier. 

Doch zunächst wollen wir das WM-Finale noch einmal rekapitulieren - und zwar in der einzig möglichen Form – mit den schönsten Tweets.

Wir beginnen mit den Vorbereitungen. Erst mal das passende Trikot anziehen:

Fertig? Gut. Dann beginnen wir jetzt mit der WM-Final-Show vor dem Finale. Die Filterblase ist not amused:

Ah, für Ronaldhino haben sie auch noch eine Aufgabe gefunden:

Schon bevor das Finale begann, war alles gesagt:

Nach Ende der Show musste ein Gegengift her:

Alte Fußball-Regel: Sieben Minuten nach Anpfiff MUSS dieser Satz kommen.

Und da kommt es auch schon. Frankreich, äh Mandzukic, schießt in der 19. Minute das 1:0 für Frankreich und die französischen Fans drücken ihre Freude in ihrer gewohnt poetischen Sprache aus:

Keine zehn Minuten später gleicht Ivan Perisic aus. Und Twitter rastet aus:

Zwischendurch kurz die Frage in die Runde: Wie macht sich eigentlich Sportreporter Béla Réthy so als Kommentator des Spiels?

Okay, danke für dieses Stimmungsbild. Jetzt kurze Spielpause wegen dieser neuartigen Erfindung namens Videobeweis.

Geniale Alternative zum umstrittenen Videobeweis:

Überhaupt: Warum werden die Millionen Experten im Internet eigentlich nicht besser integriert?

In der 38. Minute fällt das 2:1 für Frankreich. Daraufhin gibt es ernsthafte Drohungen von Fans der kroatischen Nationalmannschaft:

In der Halbzeitpause ist jetzt endlich die Zeit für entspannte und kluge Analysen:

Oft entscheidet die Sympathie für ein Team ja eine ganz kleine Sache:

Und kurz bevor es weitergeht, gibt es noch diese alte Bauernregel für die zweite Halbzeit:

Twitter ist sich einig: Das Aller-aller-allerschlimmste an diesem Finale ist der Fortnite-Torjubel von Andre Griezman:

Plötzlich wird das Spiel gestört von vier Blitzern, die auf das Spielfeld rennen. Aber irgendetwas stimmt doch da nicht...

Aktivisten von „Pussy Riot“ zeichnen sich verantwortlich für die Flitzer-Aktion. Laut einem Statement fordern sie unter anderem die Freilassung aller politischen Gefangenen, das Ende von Festnahmen bei Demonstrationen und politischen Wettbewerb in Russland.

Und dann geht es so weiter, aber die Luft ist ein bisschen raus.

Bis in der 59 Minute Pogba zum 3:1 trifft. Die Reaktionen sind, sagen wir: divers.

Was könnten die Kroaten jetzt noch tun? Twitter weiß Rat:  

In der 64. Minute fällt dann noch das 4:1 und was machen wir denn jetzt? Es gibt ganz unterschiedliche Ansätze.

Mandzuciz macht das 4:2 und könnte es etwa noch spannend werden? Der Schuldige ist jedenfalls schon gefunden:

Weil gerade so wenig passiert, schauen wir kurz, was Muttern eigentlich so macht?

Passiert immer noch nichts, dann denken wir mal grundsätzlich über Regeln im Fußball nach Hallo, Fifa, könntet ihr vielleicht diese GENIALE Idee übernehmen? Danke, ganz lieb:

Nach 90 und ein paar zerquetschten Minuten ist es dann tatsächlich so weit: Das Spiel ist aus, die Franzosen sind Weltmeister.

Und der französische Präsident freut sich fast genauso schön wie Angela Merkel vor vier Jahren:

Aber in welcher Disziplin sind die Franzosen noch mal Weltmeister geworden?

Es gibt viele, durchaus auch überraschende Aspekte in diesem heutigen Final-Ausgang:

Und wieder einmal zeigt sich, dass Französisch die poetischste Sprache der Welt ist:

Oh weh, wie geht’s eigentlich den zweiten Gewinnern und ihren Fans?

Das größte Rätsel dieses WM-Finales wird für immer bleiben: Warum wurde der Soundtrack von „Piraten der Karibik“ gespielt?

So, bevor wir alle nach Hause gehen, Schluss präsentieren wir hier noch die Einschätzung eines der qualifiziertesten Männer des ganzen Planeten - nicht nur in Sachen Fußball, äh sorry: soccer.

chwa

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