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Gary Anderson ist sich keiner Schuld bewusst. 

Foto: Screenshot Youtube

An Niederlagen im Sport waren schon viele Dinge schuld.

Schlechtes Wetter, schlechte Schiris, der Trainer – oder einfach Pech. Im Reich der Ausreden und Niederlagenursachenforschung gibt es nun seit Kurzem eine kuriose Begründung mehr: Furzen.

Beim Grand Slam of Darts im englischen Wolverhampton, einem relativ großen Dart-Turnier, bei dem der Sieger 125.000 Euro Preisgeld bekommt, hat sich Folgendes zugetragen:

Im Achtelfinale schlug der Schotte und zweifache Weltmeister Gary Anderson den Niederländer Wesley Harms 10:2 – und damit relativ deutlich. Harms gab dem niederländischen Sender RTL 7 wenig später ein Interview, in dem er eine Erklärung für seine schlechte Leistung parat hatte. Er sagte, Anderson soll sich unlauterer Mittel bedient haben – indem er permanent gefurzt hätte, um Harms aus dem Konzept zu bringen: „Ich habe zwei Tage gebraucht, um den Gestank wieder aus der Nase zu bekommen", sagte der 34-jährige Niederländer.

Anderson, derzeit Nummer Vier der Dart-Weltrangliste, ist sich hingegen keiner Schuld bewusst. „Wenn der Junge denkt, ich hätte gefurzt, liegt er zu 1010 Prozent falsch. Ich schwöre, dass es nicht meine Schuld war“, sagte Anderson. „Ich schwöre es beim Leben meiner Kinder.“ Vielmehr sei der Geruch von der Seite Wesley Harms gekommen. Der Schotte gab darüber hinaus in einem Videointeview an, schon mal „einen schlechten Magen auf der Bühne“ gehabt zu haben, aber das Furzen anschließen zugegeben zu haben. „Ich würde also nicht schwindeln, wenn ich auf der Bühne mal pupsen muss.“

Nicht nur im Fußball, sondern auch im Dart-Sport wird also offenbar mit harten Bandagen gekämpft. Heute jedenfalls trifft Anderson auf den Münchner Michael Unterbuchner  –  ob dieses Spiel von einer ähnlichen Diskussion überlagert werden wird, bleibt abzuwarten. 

pwe