Bitte gut zuhören!

Weißt du eigentlich, wie es deinem Nachbarn geht? Ob der kleine Junge aus dem Bus nur todtraurig schaut oder es wirklich ist? Warum das Mädchen aus deinem Kurs nie mitredet? Oder leben wir alle nur nebeneinander her, ohne uns dafür zu interessieren, was andere auf dem Herzen haben? Wollen wir wirklich wissen, wie es dem komischen Kollegen geht, oder frage wir nur aus Höflichkeit? Mitarbeiter des SZ-Magazins haben sich für acht Menschen Zeit genommen, für die sich sonst niemand interessiert und sich ihre Geschichten erzählen lassen.
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Illustration: Julia Schubert

Weißt du eigentlich, wie es deinem Nachbarn geht? Ob der kleine Junge aus dem Bus nur todtraurig schaut oder es wirklich ist? Warum das Mädchen aus deinem Kurs nie mitredet? Oder leben wir alle nur nebeneinander her, ohne uns dafür zu interessieren, was andere auf dem Herzen haben? Wollen wir wirklich wissen, wie es dem komischen Kollegen geht, oder frage wir nur aus Höflichkeit? Mitarbeiter des SZ-Magazins haben sich für acht Menschen Zeit genommen, für die sich sonst niemand interessiert und sich ihre Geschichten erzählen lassen. Zum Beispiel die von David. David ist ungefähr 17, genau weiß er es nicht. Er wurde am 29. Dezember 1990 auf der Straße gefunden, im Kriegsgebiet zwischen Armenien und Aserbeidschan, seine Eltern waren erschlagen worden. Oder die Geschichte der 90-jährigen Frau Wahl, die mit ihren Bildern redet, damit sie die Einsamkeit erträgt. Im SZ-Magazinerzählen vier Menschen aus ihrem Leben, alle acht Geschichten könnt ihr auf hier lesen. Dort findet Ihr auch Mitschnitte der Gespräche und könnt David, Richard oder Herrn Merkl sogar richtig zuhören. Als Einstieg. Um wieder zuhören zu lernen.

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