Greta Thunberg spricht vor 500 000 Menschen in Montréal

Demonstrierende am 27. September im neuseeländischen Wellington
Foto: dpa / nick perry

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Von Neuseeland bis Hawaii: Seit dem 20. September wurde weltweit für das Klima demonstriert. Unter dem Titel „Klimastreik“ hatte die von Greta Thunberg initiierte Bewegung „Fridays for Future" (FFF) zu einer einwöchigen globalen Protestwoche aufgerufen, die am Freitag ihren Abschluss fand. Dabei war das Ziel, dass möglichst viele Menschen am Freitag ihre Arbeit oder Schule nicht besuchen und stattdessen für die Einhaltung des UN-Ziels von einer Erderwärmung bis maximal 1,5 Grad demonstrieren.

Zur Auftaktveranstaltung am 20. September waren den Veranstalter*innen von FFF zufolge vier Millionen Teilnehmer*innen weltweit gekommen, davon allein 1,4 Millionen in Deutschland. Zum Abschluss beim sogenannten „Earthstrike“ waren es wohl deutlich weniger. Bei der Abschlussrede von Greta Thunberg im kanadischen Montréal kamen allerdings offiziell 500 000 Menschen, ein von ihr getwittertes Bild von den Menschenmassen wurde auf Twitter bereits 12 000 Mal geteilt.

Einige Eindrücke vom Earthstrike aus aller Welt:

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Demonstrierende am 27. September im neuseeländischen Wellington

Foto: dpa / nick perry
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Protestierende in Genf in der Schweiz

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„How dare you?“ sagte Greta in ihrer Ansprache an Donald Trump. Das fragen sich auch Demonstriende in Südkorea.

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„I want a hot date, not a hot planet“, schreiben die Demonstrierenden in Wien.

Aber auch auf den sozialen Netzwerken war der Hashtag #climatestrike im Trend. Insbesondere auf Instagram wurden besonders kreative Plakate tausendfach geliked und kommentiert:

Für die Aktivist*innen von „Fridays for Future“ wird es nicht die letzte Aktion gewesen sein. Bereits kommenden Freitag soll wieder demonstriert werden. Und auch sonst wird das Thema Klima weiterhin präsent bleiben: Die Gruppierung „Extinction Rebellion“, eine weitaus radikalere Variante von FFF, hat bereits für die zweite Oktoberwoche zu weltweiten Protestaktionen aufgerufen. Dabei sollen weltweit Straßen und Plätze blockiert werden, um Regierungen zum Handeln für den Klimaschutz zu zwingen.

chha

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