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„Die Simpsons“ kontern eine Trump-Beraterin

Foto: imago/Cinema Publishers Collection

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Es gibt nur wenige Themen, denen sich die  „Simpsons”-Macher in den letzten 30 Jahren nicht gewidmet haben. Waffenbesitz, Schwulenrechte, Korruption, Alkoholsucht, Grenzkontrollen – sogar eine mögliche Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten haben sie bereits im Jahr 2000 „prophezeit” (okay, damals wollte Trump auch tatsächlich schon mal kandidieren als US-Präsident). Aber so direkt wie jetzt haben sich die Simpsons noch nie an das Publikum gewendet. Der Grund: Die Beraterin von US-Präsident Donald Trump, Jenna Ellis, hatte die Stimme der demokratischen Vize-Kandidatin Kamala Harris am Mittwoch in einem Tweet mit der von Marge Simpson verglichen.

In einem kurzen Twitter-Videoclip antwortet Marge nun: „Normalerweise mische ich mich nicht in die Politik ein. Aber Lisa hat gesagt, dass sie (Jenna Ellis) das nicht als Kompliment meint.“  Als „gewöhnliche Vorstadt-Hausfrau“ beginne sie, sich wenig geachtet zu fühlen, fügt Marge hinzu. Das Video spielte damit auf einen Tweet von Trump von Mittwoch an, in dem er schrieb, „die Vorstadt-Hausfrau“ werde bei der Wahl im November für ihn stimmen. Trump hatte damit Kritik und Rassismus-Vorwürfe auf sich gezogen, weil er seine Aussage auf ein Wohnungsbauprogramm bezog, das er beendet hatte. Die Häuser in dem unter Präsident Barack Obama gestarteten Programm werden oft von Schwarzen und Lateinamerikanern bewohnt. 

Jenna Ellis twitterte nach dem Simpsons-Video auch in Hinblick auf die hitzig geführte Debatte um die Briefwahl: „Marge wird wahrscheinlich die Demokraten wählen... per Post.“

pwe mit Material von dpa

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