Was tun, wenn du dein Auto mit einer Riesenspinne teilen musst?

Manchmal muss man schlimme Beifahrer einfach ignorieren.
Bild: Reuters / Hazir Reka

In Australien gibt es viele interessante Tiere: Kängurus, die boxen können, Koalas, die von Bäumen purzeln und Schnabeltiere, die so beknackt aussehen, dass man sich über die Evolution wundern muss.

In Australien gibt es aber auch sehr viele gifte und beängstigende Tiere.  Schlangen, Spinnen, Skorpione, Ameisen, Quallen, Schnecken. Viele giftig, manche sogar sehr. 

Glücklicherweise begegnet man als Großstadtbewohner solchen unheimlichen Tieren nur selten. Aber bisweilen kreuzen sich die Wege doch. Wie zuletzt die Australierin Bianca Merrick feststellen musste, die eine Riesenkrabbenspinne in ihrem Auto fand. Diese Spinnen werden bis zu 30 Zentimeter groß und sind normalerweise ungefährlich für Menschen. Ihr Biss kann allerdings zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Herzrasen führen. Normalerweise leben die Tiere in Rindenspalten von Bäumen. Aber man findet sie auch häufig in Schuppen oder Garagen. Oder eben im Auto.

Merrick fuhr gerade von der Arbeit nach Hause, als sie mal kurz nach oben blickte und die Spinne direkt über sich an der Decke ihres Autos sah. Sie überlegte kurz, anzuhalten und das Tier aus dem Auto zu scheuchen. Doch als ihr klar wurde, dass sie keinerlei Geräte für eine solche Aktion hatte, beschloss sie, das Tier einfach zu ignorieren und weiter zu fahren. Es waren, so erzählte sie in einem Interview, die längsten 20 Minuten ihres Lebens. 

Als sie zuhause angekommen war, verließ sie sehr vorsichtig das Auto, sperrte ab, ging ins Bett und tat so, als wäre nichts passiert. Am nächsten Tag bewaffnete sie sich mit einem Besen und Insektenspray und untersuchte das Auto. Von der Spinne war nichts mehr zu sehen. Und Bianca Merrick konnte wieder in Ruhe Auto fahren. Oder sich ausmalen, wo sich dieses Riesenviech hin verkrümelt hat.

chwa

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