Wir sind ja, was Promi-Kinder angeht, einiges gewohnt: ihre ausgefallenen Namen, ihre Designer-Strampler und ihre absurd teuren Geburtstagspartys. Für all das können die Kleinen selbst überhaupt gar nichts und dennoch beobachtet man das Ganze mit einer Mischung aus Verzückung, Neid und Verachtung. Neuestes Beispiel: Stormi Webster und der eigens für sie gebaute (!) Vergnügungspark „Stormiworld“ in den Universal Studios in Los Angeles.

Ihre Mutter ist immerhin niemand Geringeres als Kylie Jenner, das reichste Mitglied des amerikanischen Reality-TV-Kardashian-Jenner-Clans. Und damit, dass Stormi am vergangenen Wochenende ihren ersten Geburtstag gefeiert (oder besser: feiern lassen) hat, hatten ihre Eltern wohl endlich Anlass, mal wieder so richtig, richtig viel Geld auszugeben.

Natürlich wäre es kein Promi-Kindergeburtstag, wenn die Bilder davon nicht großflächig in den sozialen Medien gestreut würden. So bekommt nun also das gesamte Internet das Spektakel zu sehen und denkt sich seinen Teil. Und das kann dann ziemlich witzig sein.

Fangen wir mal mit dem Fake-Twitter-Account von North West an, Stormis fünfjährige Cousine. Die fühlt sich nämlich ziemlich hintergangen, denn zu ihrem ersten Geburtstag gab es NUR ein Coachella Festival im Garten ihrer Tante ...

Für die normalen Menschen auf Twitter sind die Bilder von der  

Geburtstagsparty hingegen nur eine schmerzhafte Erinnerung daran, wie arm sie doch eigentlich sind:

Denn sogar die Mülleimer sind ziemlich fancy …

Das wohl verstörendste dekorative Detail der Party sind jedoch nicht die Mülleimer, sondern der Eingang zur Party: ein überlebensgroßer, aufblasbarer Kopf von Stormi, durch dessen weit aufgerissenen Mund man hineingehen muss.

Manche ziehen bei dieser Extravaganz auch Konsequenzen für ihre eigenen Partys …

… und andere sind einfach nur sehr traurig, dass sie nicht eingeladen wurden.

Aber die meisten halten das Ganze verständlicherweise schlicht für sehr übertrieben.

Zugegeben, Kylie Jenner hat sich bei der ersten Geburtstagsparty für ihre Tochter jedenfalls alles andere als lumpen lassen – und uns so ja auch ein bisschen Freude durch Gehässigkeit gemacht. Wir sind also auf jeden Fall gespannt, was da noch so kommen wird, an Stormis 18. oder 21. Geburtstag zum Beispiel. Das wäre dann übrigens 2036. Feel old yet?

bdie