Eine Pfadfinderin verkauft Kekse vor einem Cannabis-Shop

Und wird über 300 Kartons los.
Pfadfinderin verkauft Kekse vor Cannabis-Shop
Foto: Screenshot Instagram.com/urbnleafca

Ein guter Standort entscheidet oft über den Erfolg eines Geschäfts. Das wussten auch eine Pfadfinderin aus Kalifornien und ihr Vater. Deshalb haben sie ihre Kekse vor einem Cannabis-Laden verkauft – und hatten Erfolg damit. 

In sechs Stunden verkaufte das Mädchen laut ihrem Vater 300 Kartons Kekse. Das Geschäft postete ein Foto davon auf Instagram: „Holt euch bis heute Nachmittag Kekse zu eurem GSC“. GSC steht für Girl Scout Cookies, ist aber auch eine Art von Cannabis.

Der Laden freut sich über die zusätzliche Aufmerksamkeit. Savannah Rakofsky, eine Sprecherin von „Urbn Leaf“, sagt zu mashable.com: „Ich glaube, unsere Kunden lieben es“. Denn die Kekse böten einen „Mehrwert“, um in den Shop zu kommen.

Der gute Standort blieb kein Geheimnis: Kurz nachdem Rakofsky das Foto auf Instagram gepostet hatte, wurde die Story von amerikanischen Medien aufgegriffen. Am Wochenende kamen weitere Pfadfinderinnen, um ebenfalls Kekse vor dem Shop zu verkaufen.

In den USA verkaufen Pfadfinderinnen schon seit 1917 Kekse, um Spenden für die Girl Scouts zu sammeln. Die Teilnehmerinnen können für ihre Verkäufe auch Preise gewinnen. Eigentlich dürfen sie nur an „genehmigten“ Orten verkaufen – Cannabis-Shops zählen nicht dazu. Aber die Pfadfinderin und ihr Vater haben diese Regel umgangen, indem sie die Kekse von ihrem Auto aus verkauft haben. Außerdem ging das Mädchen den Bürgersteig auf und ab, anstatt sich direkt vor dem Geschäft aufzustellen.

Das ist nicht das erste Mal, dass eine Pfadfinderin auf die Idee gekommen ist, Kekse in der Nähe vor einem Cannabis-Laden zu verkaufen. Schon 2014 hat ein Mädchen über 100 Kartons Kekse vor einem Geschäft in San Francisco verkauft.

hac

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