In den Niederlanden gibt es jetzt einen „Transgender-Zebrastreifen“

Und es ist nicht einmal der einzige inklusive Zebrastreifen der Stadt.

Das Leben ist nicht nur gut und böse, schwarz und weiß oder männlich und weiblich. Das zeigt jetzt auch eine kleine Stadt in den Niederlanden: In Almere gibt es seit Neuestem einen bunten Zebrastreifen: in rosa, blau und weiß. Rosa steht dabei für Mädchen, blau für Jungs und weiß für Menschen, die sich keinem dieser Geschlechter zuordnen.

Zugegeben, rosa für Mädchen und blau für Jungs ist ein bisschen, naja sagen wir, unkreativ – aber man muss ja nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Manchmal ist es auch einfach nur schön, wenn die Stadt bunter wird und sich Leute, die dort leben, ein bisschen besser repräsentiert fühlen dürfen.

Der Transgender-Zebrastreifen wurde anlässlich eines Pride-Marsches Anfang November eröffnet. „In Almere darf jeder so sein, wie er will“, sagte der sozialdemokratische Stadtradt für Soziales, Diversität und Inklusion, Jerzy Soetekouw, niederländischen Medienberichten zufolge über das Projekt. 

Und der Transgender-Zebrastreifen ist nicht einmal der einzige inklusive Fußgänger-Weg von Almere. Direkt daneben ist auch ein neuer Regenbogen-Streifen auf die Straße aufgetragen worden – für die homosexuelle Gemeinschaft der Stadt. Benutzen darf beide Zebrastreifen natürlich jeder Mensch – egal, welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt und wen man liebt.

mpu (mit Material der dpa)

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