Krank zu sein, ist eigentlich nie schön. Das sagen die, die gerade krank sind. Und meistens auch die, die es nicht sind. Nur im besonderen Fall einer Frau aus China sieht das irgendwie ganz anders aus. Die junge Frau, so schreibt zumindest die Dailymail, sei nämlich eines Tages mit dem Problem aufgewacht, ihren Freund nicht mehr hören zu können.

Der Nachrichtenseite zufolge ging sie deshalb sofort ins Krankenhaus, um dem plötzlichen Hörschwund auf den Grund zu gehen. Die Ärztin, die sich dort um sie kümmerte, konnte sie allerdings hören. Ihre männlichen Kollegen wiederum nicht. Die Diagnose: Niederfrequenz-Hörverlust. Damit ist es der Patientin nicht mehr möglich, Geräusche niedriger Frequenz wahrzunehmen – so also auch Männerstimmen, die in der Regel ja tiefer klingen als die von Frauen. Dailymail zufolge betrifft die Erkrankung eine von 13.000 Personen.

Das Ganze war für die Frau sicherlich ein Schock und bereitet ihr Probleme. Und doch wird sie inzwischen von vielen für ihr Symptom beneidet: Auf Twitter hoffen Hunderte Frauen sogar darauf, dass das Ganze ansteckend sei und sich in Form einer Epidemie ausbreiten würde.

Schließlich haben viele Frauen mit dem Phänomen „Mansplaining“ zu kämpfen: Damit, dass viele Männer glauben, Frauen immerzu Dinge erklären zu müssen. Dinge, die diese Frauen allerdings selbst schon sehr gut wissen. Sie bezeichnen den teilweisen Hörverlust daher als Segen.

Der vermeintliche Segen wurde allerdings bei der Patientin wohl durch Stress ausgelöst – und wird nicht lange anhalten: Ihr wurde eine vollständige Erholung in Aussicht gestellt. Ob die Betroffene selbst sich darüber freut oder die Auszeit gerne hinausgezögert hätte, ist unklar. Die Twitter-Nutzer wünschen der Frau allerdings möglichst viel Zeit mit der ihrer Meinung nach angenehmsten Erkrankung der Welt.

lath

Viele Frauen sind strapaziert von Männern: