Wie „Stranger Things, nur besser“ wurde die Serie „Dark“ oft beschrieben. ­Wahlweise auch „wie Stranger Things, nur schlechter“ – die Geister scheiden sich an der 2017 erschienen Thriller-Sci-Fi-Serie von Regisseur Baran bo Odar. Sicher ist, dass „Dark“ deutscher ist als „Stranger Things“. Die Serie wurde von Netflix in Deutschland entwickelt, gefilmt und produziert. Ab dem 21. Juni wird man die zweite Staffel auf Netflix sehen können. Dann wird sich entscheiden, ob die Serie das Versprechen des komplexen und emotionalen Storytellings einlösen kann, das sie in der ersten Staffel gegeben hatte.

Die mit ihrer dunklen Optik an einen Schweden-Krimi erinnernde Serie wurde von den Kritikern viel gelobt. „Dark“ hatte verschwindende Kinder, einen Suizid und eine mysteriöse Höhle in petto, aber auch jede Menge dunkle Zwischenräume menschlicher Beziehungen – egal ob romantischer, familiärer oder freundschaftlicher Natur. 

Dark – Staffel 2 | Ankündigung | Netflix

In dem Trailer zur zweiten Staffel, zuerst veröffentlicht bei Spiegel Online, hat nicht nur die dystopische Zukunftsversion, die wir am Ende der ersten Staffel kennenlernen durften, einen Auftritt – sondern es wird auch ein „Zurückspulen“ angedeutet, wie um den Zuschauern zu sagen: Vielleicht entwickelt sich dieses Mal alles anders, vielleicht lernen wir eine neue Version der düsteren Geschehnisse in der fiktiven Kleinstadt Winden kennen. Insiderwitz, für alle, die die erste Staffel gesehen haben: Die Zeit wird es zeigen.

mpu