Das erste Game-of-Thrones-Spin-off steht fest

Nach dem Hin und Her der letzten Tage endlich eine gute Nachricht.

Die Geschichte der Targaryens soll erzählt werden – allerdings ein Teil, der lange vor der „Mother of Dragons“ liegt.

Foto: HBO / Sky Deutschland

Prequel, doch kein Prequel, dann doch wieder – es war ein Auf und Ab für alle gespannten Game-of-Thrones-Fans in den vergangenen Tagen. Jetzt ist raus: Die erste Serie aus dem GoT-Universum, die nach dem Original veröffentlicht werden soll, ist „House of the Dragon“. Sie wird von dem Ursprung und Aufstieg der Targaryen-Familie handeln. Das hatte das Network HBO am Dienstag verkündet – (vorerst) wurden für das Format zehn Folgen bestellt.

Die Serie wird auf der Buchvorlage „Fire und Blood“ von George R. R. Martin basieren. Das Buch wurde 2018 veröffentlicht und handelt von der Familiengeschichte der Targaryens. Darin enthalten sind mehrere Episoden, unter anderem die Eroberung Westeros durch Aegon I, den Bürgerkrieg der Targaryens „Dance of the Dragons“ und eine traurige Brüdergeschichte.

Dabei weiß man noch nicht, inwieweit die Serie versuchen wird alle Episoden oder doch nur einzelne Teile davon umzusetzen. Klar ist, dass das Prequel 300 Jahre vor der bisherigen  Geschichte „A Song of Ice and Fire“ spielen soll, ein Gastauftritt von Emilia Clarke ist also nicht zu erwarten.

Kreiert wird die neue Serie von Martin selbst und Ryan Condal. Außerdem wurde Miguel Sapochnik als Regisseur für einzelne Episoden angeheuert – eine gute Nachricht für alle GoT-Fans. Der 45-Jährige hat bereits einige der aufregendsten und wichtigsten Folgen von GoT verantwortet – darunter auch „Battle of the Bastards“ (Staffel sechs, Episode neun), für die Sapochnik unter anderem auch einen Emmy verliehen bekommen hat.

Kurz bevor das neue Projekt verkündet wurde, hatte das Hollywood-Magazin Deadline berichtet, dass ein anderes GoT-Projekt nach dem Piloten nicht weitergeführt werde – obwohl man dafür bereits Naomi Watts ins Boot geholt und einen Piloten gedreht hatte. Regie hätte Jane Goldman geführt, die bereits für einige Blockbuster – darunter King’s Men und ein X-Men-Teil – das Drehbuch geschrieben hatte. Goldman soll dem Cast via Email über das vorzeitige Ende der Serie informiert haben. In den Medien wurde das Projekt oft „Bloodmoon“ oder „The Long Night“ genannt.

Es gibt natürlich noch weitere Spin-off-Ideen von Game of Thrones, die von HBO weiterverfolgt werden. Bisher gibt es dazu viele Gerüchte, jedoch wenige Fakten.

mpu

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