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Über das Fyre-Festival gibt es auch eine Doku auf Netflix.

Bildrechte: Netflix

Am 28. April jährt sich das Deseaster des Fyre-Festivals zum zweiten Mal. Zur Erinnerung: Eigentlich sollte auf den Bahamas ein Luxus-Festival stattfinden, die Karten kosteten je nach Luxusgrad zwischen 250 und

12 000 Dollar. Doch am Ende war alles Schwindel. Angereiste Gäste fanden keine Bühnen vor und nur halb aufgebaute Zelte, das Essen bestand aus Toast und Käse. Die Organisatoren – der Jungunternehmer Billy MacFarland aus New York und der Rapper JaRule – hatten hoch gepokert und am Ende nichts auf die Reihe bekommen. Zwei Dokumentationen gibt es über den Fall und sein juristisches Nachspiel.

Und es gibt Menschen, die aus diesem ganzen Chaos etwas Neues machen wollen: Am 28. April sollen zwei Live-Rollenspiele stattfinden, die das nie stattgefundene Festival nachempfinden. Die Events sind in Detroit, Michigan, und in Austin, Texas, geplant – immerhin also schon mal nicht auf den Bahamas. Ansonsten gibt aber durchaus Parallelen zum Vorbild: Beim Rollenspiel in Austin sind auf Facebook schon knapp 4000 Menschen interessiert, bei der Veranstaltung in Detroit mehr als doppelt so viele, nämlich fast 9000. Auch beim echten Fyre-Festival waren die Tickets wahnsinnig schnell ausverkauft. Und, wie auch beim Vorbild: Außer Zeit und Ort gibt es noch keine Informationen.

„Kommt und feiert mit uns das Zweijährige der größten Musikfestival-Farce aller Zeiten“, schreibt der Organisator des Events in Austin, Matthew Stoner, in die Beschreibung seiner Facebook-Veranstaltung. Auch gegenüber US-Medien sagte Stoner wohl, er habe „noch nichts geplant“. Dass sich wirklich Menschen für sein Event interessieren, überrasche ihn. Ein paar Ideen habe er aber.

Wir dürfen als gespannt sein, wie das ausgeht. Wenn sich die geplanten Events wirklich an ihrem Vorbild orientieren wollen – dann müssten sie sowieso spontan ins Wasser fallen.

soas