Reggae wurde von der Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Und die Jamaikaner haben auf die Verkündung der Kommission sehr passend reagiert - nämlich mit Musik, natürlich mit Reggae. In einem Video, das gerade in den sozialen Medien viral geht, hält die jamaikanische Kulturministerin Olivia Grange erst eine emotionale Rede, dann singt sie gemeinsam mit der Delegation „One Love“ von Bob Marley, wohl einen der bekanntesten Reggae-Songs überhaupt. Immer mehr Menschen stehen auf, singen mit, tanzen und filmen die Jamaikaner. Es wird eine Fahne von Bob Marley geschwenkt, andere wedeln mit kleinen Jamaika-Fähnchen. Und am Ende besteht der gesamte Saal nur noch aus fröhlichen, tanzenden Menschen.

Die Zuschauer im Internet sind begeistert: „Das hat mir Tränen in die Augen getrieben", schreibt ein Nutzer unter das Video. „Es ist so schön, all diese unterschiedlichen Menschen lachen zu sehen. Das gibt einem wirklich Kraft.“ Ein anderer meint: „Das ist einfach wunderbar. Bob wäre stolz darauf, was aus seinem Land und aus seiner Musik geworden ist.“

Die Unesco-Kommission sagte als Begründung für ihre Entscheidung, Reggae transportiere wichtige Botschaften zu „Fragen der Ungerechtigkeit, des Widerstandes, der Liebe und Menschlichkeit“. Die Musik sei zugleich „sinnlich und spirituell“.

soas

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