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Andreas, 34, Inhaber einer Videoproduktionsfirma aus Hannover

Hier arbeite ich, wenn...

 wenn wir Videos produzieren. Das heißt, wenn wir Filme schneiden oder Animationen erstellen. Der Schreibtisch ist einer von vier Arbeitsplätzen in unserem Büro, an dem das möglich ist. Deswegen ist er auch nicht exklusiv nur für mich gepachtet, meine Mitarbeiter können auch an dem Platz arbeiten. Wenn ich dann hier bin, mache ich hauptsächlich Kreativarbeit oder unternehmerische Tätigkeiten, wie Steuer, Lohnabrechnungen, Mails beantworten oder telefonieren.

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Ablenken lasse ich mich von...

Ich versuche mich wirklich möglichst wenig ablenken zu lassen und das gelingt mir auch manchmal bis häufig. Wenn ich mich ablenken lasse, dann meistens durch Mitarbeiter, die vorbeikommen und Fragen haben. Manchmal laufe ich aber auch einfach so durchs Büro und freue mich, mit allen zu quatschen, Kaffee zu trinken oder zu frühstücken. Aber wenn ich an meinem Schreibtisch sitze, dann um zu arbeiten.

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Mein wichtigstes Accessoire: Kein materieller Gegenstand aber etwas, das mit dem Schreibtisch eng verbunden ist: eine superstraffe Tages-Organisation, die meistens in digitaler Form stattfindet. Der Job an sich ist so chaotisch, dass ich versuchen muss, die Rahmenbedingungen, die kontrollierbar sind, möglichst gut vorzuplanen, um dann die Freiheit zu haben, auf spontane Änderungen reagieren zu können. Und konkrete Gegenstände ... Kaffee auf jeden Fall, das ist suchtartig mit Arbeit verknüpft. Und ein ziemlich schäbig aussehender Haribo-Plastik-Behälter, in dem ich Büroklammern und Hefter sammele, um meinen Schreibtisch zu organisieren.

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Das liegt hier auch oft, obwohl es nicht auf den Schreibtisch gehört: Flaschen voll Alkohol. Was nicht daran liegt, dass ich mich ständig zulaufen lasse. Das wäre zwar schön, aber es käme der Arbeit nicht so ganz entgegen. Es liegt eher daran, dass zufriedene Kunden häufig Wein schenken. Mittlerweile sind sechs Flaschen im Büro verteilt und alleine drei stehen noch auf meinem Schreibtisch. Das war mir auch kurzzeitig schon mal unangenehm, wenn Kunden in meinem Büro sind. Aber ich kann es dann ja erklären.