[object Object]

Immer wieder fügt J. K. Rowling nachträglich pikante Details zu ihren Figuren aus dem Harry-Potter-Universum hinzu. Das finden nicht alle Fans gut.

Foto: Neil Hall/Reuters

Hatten Dumbledore und Grindelwald eine Affäre, als sie jung waren? Dass Dumbledore homosexuell war, erzählte J.K. Rowlings schon vor einigen Jahren. Jetzt legte sie nach: Die beiden hatten wohl wirklich etwas miteinander. „Es war eine leidenschaftliche Liebesbeziehung“, sagte sie in einem Interview. „Aber wie das in Beziehungen nun einmal so ist, egal ob hetero, schwul oder welches Label wir dem auch immer geben wollen, weiß man nie, was der andere fühlt.“

Viele Fans hatten die Hoffnung, dass die Beziehung zwischen Dumbledore und Grindelwald im Harry-Potter-Prequel „Fabelhafte Tierwesen“ auf romantischer und sexueller Ebene deutlicher ausgeführt werden könnte. Doch diese Hoffnung wurde enttäuscht. Stattdessen gestaltet die Autorin das Universum ihrer Bücher lieber im Nachhinein divers.

Die Reaktionen auf Twitter aber zeigen, dass Rowling mittlerweile ziemlich an Glaubwürdigkeit verloren hat. Immer wieder wurde der Autorin vorgeworfen, in ihren Büchern nur weißen, heterosexuellen Helden eine Plattform zu geben.

Jetzt sind die meisten Fans einfach nur noch genervt. Wieso nachträglich etwas hinzufügen, was man im Film eigentlich easy zeigen könnte, fragen viele.

Diese Userin schreibt: Respekt habe sie für die Autorin der Harry-Potter-Bücher schon lange nicht mehr:

Und außerdem, sagen viele Fans: Niemand will das wissen, niemand hat danach gefragt.

Abgeschlossen ist die Debatte wohl noch nicht. Bleibt abzuwarten, wie sich die Beziehung der beiden Männer im dritten Teil des Potter-Prequels entwickelt.

soas