Die Tochter von Beyoncé und Jay-Z rappt jetzt

Foto: Theo Wargo, AFP

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Jay-Z bringt drei Bonustracks zu seinem dreizehnten Album „4:44“ heraus – und macht seine fünfjährige Tochter Blue Ivy mit einem davon zur Rap-Berühmtheit. Denn im Song „Blue's Freestyle/We Family“ hat sie etwa 45 Sekunden Sprechanteil. 45 Sekunden, die zum weltweiten Top-Thema auf Twitter werden.

Der Erfolg liegt wahrscheinlich weniger an dem Talent des Mädchens als daran, dass der Text, den sie „freestylt“, im Grunde nur Gebrabbel ist. Noch wichtiger: das Gebrabbel einer Fünfjährigen mit Superstars als Eltern. Gebrabbel, das gefeiert und interpretiert werden muss. 

Als sie zum Beispiel die Zeilen „Never seen a ceiling (?) in my whole life, Boom shakalaka, boom shakalaka, everything in shaka, everything in faka“ rappt, glauben viele –nicht ohne Augenzwinkern – an eine tiefgründige Botschaft des Kindes: Blue Ivy wolle sich keine Grenzen setzen lassen. Andere dagegen twittern selbstironisch, dass die Zeilen zwar keinen Sinn ergeben, sie Ivys Rap-Part aber trotzdem großartig fänden.

Hier haben wir einige Reaktionen auf Ivy Blue's Rap zusammengestellt:

 Sogar die (vermuteten) Lyrics zum Song findet man auf Twitter:

Bei all dem Trubel um Blue Ivys Part scheint sich ihr Vater Jay-Z am Ende aber tatsächlich ein Eigentor geschossen zu haben. Denn sein eigentlicher Track hat bisher deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen.

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