“Frozen”-Fans fordern Prinzessin statt Prinzen für Elsa

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Klar, die Welt von Disney ist bunt und abenteuerlich. Doch in vielen Dingen bleiben die Drehbuchschreiber seit fast hundert Jahren erstaunlich konservativ: Die Prinzessin muss bei einem Prinzen enden.

Von wegen, sagen jetzt Fans von "Frozen". Sie fordern, dass die Heldin in der Fortsetzung des Animationsfilms mit einer Frau glücklich wird. Elsa wäre damit die erste homosexuelle Disney-Figur überhaupt. 

 #GiveElsaAGirlfriend lautet der Hashtag, mit dem Alexis Isabel am 1. Mai die Aktion gestartet hat. Seither wurde ihr Tweet fast 2000 Mal geteilt. "Als ich aufwuchs, sah ich nie, wie eine Prinzessin sich in eine andere Prinzessin verliebt — und selbst die Mädchen heute sehen das nicht. Die Unterhaltungsindustrie zeigt uns Mädchen, die sich in ein Biest verlieben, Oger, die sich in einen Menschen vergucken und sogar Frauen, die Bienen verehren. Aber wir erhalten keine Chance, auch mal die Schönheit einer queeren Beziehung zu sehen", sagte sie am Montag zu MTV.

"Frozen" (2013) ist der erfolgreichste Disney-Film seit das Studio 1923 gegründet wurde — und auch der mit dem stärksten feministischen Motiv. Prinzessin Elsa schert sich nämlich immerhin einen Dreck um gesellschaftliche Konventionen für Frauen. Menschen aus der LGBT-Community sehen den Film deshalb als Allegorie auf die Erfahrung des Coming-Outs und als Appell, sich selbst zu akzeptieren.

Diese Fans posten nun im Netz Ideen, wie Elsas Freundin aussehen könnte. Zum Beispiel so: 

Das "Disney-Remixen" ist extrem beliebt: Dabei zeichnen Menschen die Figuren mit anderer Ethnie, anderem Gender, anderer sexueller Ausrichtung oder anderem Körpertyp. "Frozen 2" soll 2019 in die Kinos kommen. 

fran

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