Das Wahlergebnis bei den 18- bis 29-Jährigen weist ein paar Unterschiede zum vorläufigen amtlichen Endergebnis auf. Kurz zusammengefasst kann man festhalten:

  • Die CSU schneidet bei den Jungen noch schwächer ab als bei den älteren Wählern. Nur 26 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben sie gewählt. Stärkste Partei bleiben sie damit aber immer noch. Denn:
  • Die Grünen finden in der Gruppe der Jungwähler zwar mehr Zuspruch als im Gesamtdurchschnitt. Mit ihren 25 Prozent ziehen sie aber an der CSU trotzdem nicht vorbei.
  • Drittstärkste Kraft bei den Jungen wird die AfD, die dort elf Prozent und damit ein bisschen mehr als im Gesamtdurchschnitt holt.
  • Deutlich überdurchschnittlich hat bei den Jungen die FDP performt. Sie hat sich im Gesamtergebnis gerade so über die Fünf-Prozent-Hürde gehangelt. Ginge es nur nach den Unter-30-Jährigen, wäre das Warten auf das Endergebnis entspannter verlaufen. Denn da liegen sie mit neun Prozent deutlich besser.
  • Ziemlich übel sieht es bei der SPD aus. Sie kommt nur auf sieben Prozent bei den jungen Wählern und verkommt wohl langsam zu einer Partei der Alten: Zweistellig ist sie in Bayern nur noch bei den Senioren über 60.
  • Die Schwäche der SPD bei den Jungen mag auch damit zusammenhängen, dass in dieser Altersgruppe die Linke besser abschneidet. Sie holt mit sechs Prozent dort fast doppelt so viel Stimmen wir im Gesamtdurschnitt. 
  • Die Freien Wähler kommen bei den Jungwählern auf zehn Prozent.

che

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