Kleinwüchsiger Junge darf nach Mobbing seine Rugby-Idole aufs Feld führen

Zuvor hatte seine Mutter in einem emotionalen Video den Umgang mit ihrem Sohn angeprangert.
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Quaden inmitten seiner Idole.

Foto: Getty Images

Quaden Bayles strahlt. Der Neunjährige träumt davon, ein professioneller Rugby-Spieler zu werden – und stand jetzt zumindest schon einmal auf einem professionellen Spielfeld. Gemeinsam mit seinen Idolen.

Für den australischen Jungen ist das ein großes Zeichen. Quaden ist kleinwüchsig – und wird deswegen in der Schule gemobbt. Vergangene Woche postete seine Mutter ein (mittlerweile nicht mehr verfügbares) Video, das den Jungen weinend zeigte. Sie wolle mit dem Clip auf die Situation ihres Sohnes, und damit auch die vieler anderer Kinder, aufmerksam machen, sagte sie australischen Medien. Jeden Tag werde ihr Sohn wegen seiner Größe beschimpft und verspottet. Sehr deutlich fordert sie ihre Zuschauer*innen auf, dass so etwas nicht mehr passieren dürfe.

Der Clip wurde millionenfach gesehen, tausendfach kommentiert und geteilt, auch Prominente solidarisierten sich mit Quaden. Darunter das Team der australischen Rugby-Mannschaft Indigenous All Stars.

Die Spieler luden ihn in einem Video ein, die Mannschaft beim nächsten Spiel aufs Feld zu führen. „Wir stehen hinter dir und wollen nur sichergehen, dass es dir gut geht. Wir stehen auf deiner Seite und wir wollen, dass du uns am Wochenende herausführst“, heißt es in dem Video. Das ist jetzt Realität geworden.

soas

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