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Die Siegerin und der Verlierer der Stichwahl. 

Foto: Carsten Koall / Getty

Es ist so weit: Die Ära Merkel als CDU-Vorsitzende geht zu Ende. Auf sie folgt Annegret Kramp-Karrenbauer, die sich in einer Stichwahl mit 517 zu 482 Stimmen gegen Friedrich Merz durchsetzen konnte. Spahn ist nach einem ersten Wahlgang um 16 Uhr schon aus dem Rennen ausgeschieden. Und die sozialen Medien sind natürlich voll dabei.

Vor allem AKKs Name beschäftigt die Menschen immer noch. Dieser Nutzer fragt sich: Wie zur Hölle wollen ausländische Medien denn mit dem langen Namen der neuen CDU-Vorsitzenden klarkommen?!

Egal, ob die Karriere von AKK genauso lange andauern wird wie die von Angela Merkel, gerade stimmt das auf jeden Fall:

Auch Merz ist natürlich Thema. Ob er jetzt wieder genau so schnell verschwindet, wie er aufgetaucht ist?

Und Jens Spahn? Kriegt immerhin ein bisschen Mitleid. Oder so ähnlich.

Auch im Vorhinein war die Aufregung groß. Merkels Nachfolge ist schon seit Tagen Thema auf Twitter:

Schließlich war Angela Merkel wirklich sehr, sehr lange im Amt. Da kann man sich anlässlich ihres Abschiedes und der Nachfolge eines neuen Bewerbers schon mal richtig Mühe beim Twittern geben.

Am Mittag hielt schließlich die Noch-Parteichefin ihre letzte Rede als Vorsitzende der Christdemokraten – es folgten minutenlange Standing Ovations. Und wie bei solchen politischen Großereignissen üblich, Kommentare und Witzeleien im Internet. Viele loben Merkels Abschiedsrede. Dass sie so gerührt und bescheiden sei, finden viele sehr sympathisch.

Zum Abschied bekam Merkel einen Taktstock geschenkt. Manche finden das clever, schließlich habe sie mit Schlimmerem gerechnet. Andere allerdings fragen sich einfach nur: Warum?!

Wer nun der nächste Dirigent wird, beschäftigte die User aber natürlich auch den ganzen Tag über. Wie genau die Wahl ausgeht, konnte bis zum frühen Freitagnachmittag schließlich noch keiner sagen. Dafür glaubte jemand zu wissen, wie sie ausgehen könnte – wenn denn nur Karikaturisten unter den Parteimitgliedern wären.

Und etwas anderes scheint einigen auch schon klar: Keiner der Bewerber wird die Versprechen, die er oder sie bei ihren Reden gemacht haben, vollständig einhalten (können). Erstes Anzeichen dafür: Im Saal haben sich die umweltfreundlichen Ansätze aller Kandidaten wohl noch nicht durchsetzen lassen.

Merz erinnerte in seiner Verteidigungsposition in dieser Woche fast an die Proteste der „Gelben Westen“, die gerade in Frankreich eskalieren. Dabei wirkte „Grauweste“ Merz doch deutlich friedlicher – das könnte sich jetzt geändert haben.

Im Netz verbreiteten sich heute Merkels, aber auch andere warnende Worte. Augenscheinlich zeigte das Wirkung.

Viele Nutzer waren ungeduldig – und wünschten sich Paul, die vermeintlich hellsehende Krake zurück.

soas/lath

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