Heimatverbunden ist er ja eh, der Horst.

Heimatverbunden ist er ja eh, der Horst.

Foto: Stefan Puchner / dpa

SPD und Union haben sich nach langwierigen Verhandlungen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt und auch Personalien wurden schon bekannt gegeben (mehr dazu im Liveblog von sueddeutsche.de). Neben der Nachricht, dass wohl auch Martin Schulz einen Ministerposten übernehmen wird, sorgte die Meldung für Aufregung, dass Horst Seehofer künftig Innenminister sein wird. Vor allem, weil das Innenministerium um die Bereiche „Bau“ und „Heimat“ erweitert werden soll. Heißt: Seehofer darf sich nun „Heimatminister“ nennen.

Und weil der Begriff „Heimat“ ein so emotionaler ist und gerade in den vergangenen Jahren durch die Dauerbrennerdebatten rund um Migration und Rechtspopulismus sogar noch stärker aufgeladen wurde, wird Seehofers neuer Posten nun natürlich rege diskutiert. Auf Twitter trendet der Hashtag #heimatministerium und die User haben vor allem eines für ihren neuen Minister aus dem heimatliebenden Bayern übrig: Spott. Und überlegen sich schon mal, was er als erstes durchsetzen könnte.

Aber auch die Frage, wie es dazu gekommen ist und welchen Sinn die Erweiterung hat, wird diskutiert:

Die geplante Erweiterung des Innenministeriums erntet also eine Menge Kritik, aber manche User machen sich auch ernsthafte Gedanken, was ein solches Ministerium tun sollte.

Und natürlich hat das Heimatministerium auch schon einen eigenen (Satire-)Account, der uns darüber informiert, was da so getrieben wird:

Bleibt nur noch eine Frage offen: Was sollen bloß die Freunde im Ausland denken?

hac

Mehr Debatten in Tweet-Form: