Ob man anlässlich der Fußball-WM die deutsche Nationalhymne nun mitsingt oder nicht, sollte eigentlich egal sein. Einen echten Anreiz dazu liefert allerdings der neue Text, den Schlecky Silberstein mit dem Bohemian Browser Ballett und der Hilfe einer professionellen Lippenleserin entwickelt hat: Anstatt von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ ist nun von „Heiterkeit und Technofeierei“ die Rede, äh der Gesang. 

Legt man diesen neuen Text über Aufnahmen der Nationalmannschaft beim Singen, sieht das tatsächlich erstaunlich echt aus. Das liegt laut Silberstein unter anderem daran, dass sogenannte „falsche Buchstabenfreunde“ zur ihr Lautwerdung eine rein optisch ähnliche Mundstellung erfordern: Ob nun „Heiterkeit“ oder „Einigkeit“ gesungen wird, ist mit dem bloßen Auge nur schwer erkennbar. 

Und spätestens wenn Jogi Löw aus voller Kehle die Worte „Brüh, Emanze, Tiefgekühltes“ in den Stadionhimmel ruft, wäre man doch gerne mal einen Tag lang so ein richtiger Patriot. Oder auch nicht. Prügelt euch ins Walhalla!

qli

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