"Der FC Bayern hat gegen Franck Ribéry eine Goldstrafe verhängt"

Während sich die einen nun moralisch über Franck Ribéry erheben, kommentieren auf Twitter viele Menschen das Ganze lieber mit Humor.

Franck Ribéry soll ein vergoldetes Stück Kalb gegessen haben – das ist in etwa so spannend, wie die Tatsache, dass die Umrisse des Landes Österreich aussehen wie ein Schnitzel, wenn man die Landkarte auf den Kopf stellt.

Wie dem auch sei: Seit zwei Tagen jedenfalls wird über Frooncks mit Blattgold ummanteltes Stück Fleisch berichtet und diskutiert. Der monetäre Wert des Ganzen: zwischen 300 und 1200 Euro. Im Netz gibt es ein Video davon, wie Restaurantbesitzer Nusret Gökçe das gute Stück zerschneidet und anrichtet, alles in sehr cool und in sehr gangsterstyle und mit einer Prise Witz.

Als die ersten Empörten laut „Dekadenz“ riefen und auf arme Kinder in Entwicklungsländern verwiesen, antwortete Froonck mit einer, sagen wir mal, undiplomatischen Texttafel auf Twitter, auf der er Unverständnis ob eben dieser Kritik äußert: „Beginnen wir mit den Neidern und Hasserfüllten, sicherlich geboren nur wegen eines Lochs im Kondom. F* eure Mütter, eure Großmütter und auch euren gesamten Stammbaum.“ Wie der Kollege von der SZ schon sehr richtig schrieb, darf man in diesem Fall davon ausgehen, dass Ribéry seine Äußerungen nicht von der Medienabteilung des FC Bayern begutachten ließ.

Viele Menschen empören sich nun über den Bayern-Spieler – zum Teil auch, weil Tschetscheniens Machthaber Ramsan Kadyrow ebenfalls bereits Gast im Wirtshaus zum goldenen Kalb war. Für andere ist es aber eine wunderbare Vorlage für ebenso viel lakonischen Humor, den wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten.

Fangen wir an mit Twitter-Sport-Humor-Legende Günter Klein, von dem auch die Überschrift dieses Textes stammt. 

Manche glauben auch, dass das Ribéry-Gate den FC Bayern tiefer in den Krisenmodus versetzen könnte:

Oder wird Froonck am Ende gar belohnt?

Ach ja, das Internet vergisst halt nur wenig: 

Ob sich die Aufregung genauso schnell legt, wie sie aufgekommen ist, bleibt abzuwarten. Jedenfalls war Ribéry nicht der einzige Fußballer, der sich in dem Laden in Dubai  an vergoldetem Essen versucht hat – zuletzt waren dort laut SZ unter anderem: Lionel Messi, Paul Pogba, Cristiano Ronaldo, Luka Modric, Robert Lewandowski und Fifa-Boss Gianni Infantino.

pwe

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