Im Supermarkt im Ausland merkt man, wie irrwitzig günstig Lebensmittel in Deutschland sind

... und was wir sonst noch verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion
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Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Deutschland steht vor seiner größten Herausforderung für den inneren Frieden: Pommes könnten kürzer UND teurer werden. OMG. 
  • Es gibt kein besseres Katermittel als in einen See oder Fluß zu springen. 

Samstag

  • Wie altersschwach der Handyakku wirklich war, merkt man immer erst, wenn man ein neues Telefon hat und sich mittags wundert, dass man immer noch nicht ans Ladekabel muss.
  • Man sollte Arbeitszeiten so anpassen, dass nicht alle Menschen immer dann Dienstschluss haben, wenn das Gewitter kommt.
  • Wer einmal gekellnert hat, kann Tische, an denen die leeren Teller nicht abgeräumt werden, körperlich nicht ertragen.

Freitag

  • Abschiede sind einerseits traurig, andererseits aber auch schön, weil es dann immer Kuchen gibt.
  • Früher waren Keller gruseliger.
  • Es gibt keine gute Art, jemandem zu sagen, dass man sein Geschenk schon hat oder nicht braucht.
  • Manche Menschen machen das aber trotzdem – und bekommen am Ende nichts mehr geschenkt, weil sie mit ihrer direkten Art Angst und Schrecken verbreiten.
  • Wer regelmäßig mit dem Fahrrad fährt, verlernt es, mit öffentlichen Verkehrsmitteln pünktlich zu kommen.
  • Dafür hat man mit dem Fahrrad keine so gute Ausrede: "Sorry, mein Fahrrad war zu spät" kann man ja schlecht sagen...

Donnerstag

  • Der Begriff „Hundstage“ (für die heißen Tage Ende Juli, Anfang August) kommt nicht von den Fell tragenden Haustieren, sondern einem Sternbild namens „Großer Hund“. 
  • Social-Media-Illusionisten sind Menschen, die ständig an Veranstaltungen „teilnehmen“, dort aber nie auftauchen.
  • Alles, was Google weiß, weiß immer auch jemand anders.
  • Niemals braucht man die Whatsapp-Web-Applikation mehr als wenn man einen Junggesellinnenabschied planen muss.

Mittwoch

  • Den Menschen, den man liebt, geplant treffen, ist schön. Den Menschen, den man liebt, zufällig treffen, ist am allerschönsten!
  • Im Supermarkt im Ausland merkt man erstmal, wie irrwitzig günstig Lebensmittel in Deutschland sind.
  • Kürzere Snooze-Zeiten beim Wecker sind besser, weil man dann öfter drauf drücken und wieder einschlafen darf.
  • Dass man Flugzeuge tracken kann, ist an sich ja spannend. Wenn jemand drinsitzt, den man mag, macht es einen aber bloß nervös („Was, wenn es vom Kurs abweicht?“; „Bedeutet die rote Zahl, dass es abgestürzt ist??“).

Dienstag

  • Es gibt nur sehr wenig Kleidung, die für klimatisiertes Büro drinnen und Hochsommer draußen gleich gut funktioniert.
  • Deutschen Brauereien geht das Leergut aus, weil so viele ihr Pfand nicht zurückbringen.
  • Den Wecker weit weg vom Bett zu platzieren, um aufstehen zu müssen, wenn man ihn ausstellen will, ist zwar eine gute gemeinte Idee – aber sie funktioniert nicht, weil man sich ja trotzdem einfach wieder hinlegen kann.
  • Effiziente Faulheit ist, wenn du dir neue Substantive überlegen solltest, dann einfach Verben nimmst und hinter jedes ein "Zeug" setzt: Flugzeug, Werkzeug, Fahrzeug.

Montag

  • In der Spiegelung einer Glasscheibe sieht man immer besser aus als im richtigen Spiegel.
  • Immer dann, wenn man ausnahmsweise der Wetter-App vertraut und keinen Schirm mitnimmt, regnet es.
  • Manche Menschen können nicht flüstern.
  • Die Welt ist noch in Ordnung, wenn deine Nachbarn mitten in der Nacht besoffen die vollen sechs Minuten "Bohemian Rhapsody" inklusive Gitarrensoli grölen.

Das haben wir in den Wochen davor verstanden:

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