Man sollte so viel Zeit wie möglich am Meer verbringen

... und was wir sonst noch verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion

Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Die Annahme, dass man mit den Öffentlichen in der Stadt irgendwo schneller hinkämen als mit dem Rad, stellt sich immer als falsch heraus.
  • Wenn man lange nur noch Serien angeschaut hat, muss man erst mal wieder lernen, wie viel spannender Bücher eigentlich sein können. 
  • Ausrangierte Handys bewahrt man aus Nostalgiegründen auf – und schaltet sie dann nie wieder an.

Samstag

  • Wenn das Smartphone die Geburtstagsnachrichten schon fast von alleine schreibt, ist es Zeit, sich was Neues zu überlegen.
  • Das eigene Alter lässt sich auch an den Dingen messen, die man früher gehasst hat und heute für eine Delikatesse hält.
  • Wer Spaß ohne Anstrengung will, hat in den Bergen nichts verloren.

Freitag

  • Manchen Menschen möchte man einfach direkt ins Gesicht sagen, dass sie nicht ihre Rolle übertreiben sollen.
  • Der Vorteil an kaputten Waschmaschinen ist, dass man mal wieder all die Sachen trägt, die ganz hinten im Schrank liegen.
  • Man sollte so viel Zeit wie möglich am Meer verbringen.
  • Der Nachteil an Sonne ist, dass man sieht, wie schmutzig die Fenster sind.

Donnerstag

  • Früher wusste man, dass der Advent bald beginnt, wenn im Radio zum ersten Mal "Last Christmas" lief. Heute, wenn Spotify dir erstmals die Liste "Indie Weihnachten" vorschlägt.
  • Egal wie viel man isst, Mützen und Handschuhe passen immer.
  • Die meisten Heißgetränke schmecken aus kleinen Tassen besser als aus großen. Bei kalten Getränken ist es andersherum.
  • Gute, warme Winterschuhe sind eine der besten Investitionen im Leben. Mit warmen Füßen verliert der Winter 3/4 seines Schreckens.

Mittwoch

  • Es ist unmöglich, mit Würde einer Bahn hinterherzurennen.
  • Das vielleicht schmutzigste Geheimnis vieler Frauen: Der Dreck unter ihren lackierten Fingernägeln.
  • Obwohl Bestatter jeden Tag mit Menschen zu tun haben, die trauern, geben sie einem dennoch das Gefühl, in diesem einen Fall ganz besonders einfühlsam zu sein.
  • Ich atme für 45 Minuten in meinen Schal, wenn alle in der Bahn husten. Vielleicht nicht die beste Krankheitsprävention.

Dienstag

  • Ein Nachteil am Verreisen ist, dass man sein eigenes Bett nicht mitnehmen kann.
  • Der Verlust von Kopfhörer schmerzt besonders, wenn morgens deine Sitznachbarn in der S-Bahn über den Trickle-Down-Effekt diskutieren.
  • Kinder haben es sehr gut, weil sie sich einfach auf den Boden legen und schreien können, wenn sie mal keinen Bock mehr haben.
  • An kalten Tagen braucht man warme Waffeln.

Montag

  • Genau jetzt ist der perfekte Moment, um deine Eltern anzurufen und dich nach ihnen zu erkundigen.
  • Man sollte lieber nach jedem Absatz einmal auf „Speichern“ klicken.
  • Je weniger Parks und öffentliche Begegnungsstätten (wie Bibliotheken oder Jugendclubs) es gibt, desto einsamer und kränker werden die Menschen.
  • Spätestens wenn man auf seinen Koffer am Gepäckband wartet, merkt man, wie unfassbar nervig und unentspannt Almans sind.
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