„Never give up” ist das Arschgeweih unter den Lebensmottos

... und was wir sonst noch verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion

Collage: Daniela Rudolf

Freitag

  • Bevor man zu drastischeren Maßnahmen greift, sollte man bei schlechter Laune mal kurz checken, wann man zuletzt etwas gegessen oder getrunken hat.
  • Die Gespräche von manchen Mitreisenden in der Bahn sind so unterhaltsam, dass man es bedauert, wenn man aussteigen muss.
  • Wenn Nachbarn bohren, hat man immer Angst, sie könnten komplett durch die Wand kommen.
  • Es sollte mehr Hosen mit Flauschstoff auf der Innenseite geben.

Donnerstag

  • Wenn es Weihnachten mal wirklich nur Würstchen mit Kartoffelsalat gibt, sind doch irgendwie alle enttäuscht.
  • Ein Elektronikmarkt-Besuch in der Adventszeit lässt auch den größten Romantiker binnen Sekunden zum Konsum- und Weihnachtsverweigerer werden.
  • Auch im Dezember schmeckt kalter Weißwein einfach besser als Glühwein.
  • Man freut sich so lange darüber, dass man in einer Patchworkfamilie dreimal so viele Geschenke bekommt, bis man merkt, dass man auch dreimal so vielen Menschen etwas schenken muss.

Mittwoch

  • Die Google-Suchanfragen für „Plätzchen“ schießen immer kurz vor Weihnachten in die Höhe. Kurz danach wird dann sehr viel nach „Diät“ gesucht.
  • „Never give up” ist das Arschgeweih unter den Lebensmottos.
  • Alle Jahre wieder artet die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum in die Suche nach dem Heiligen Gral aus.
  • Sport im Winter ist sinnlos. Es reicht schon aus, auf die Toilette zu gehen. Bis man sich von all den Schichten befreit und danach auch wieder richtig eingepackt hat, verbrennt man zahlreiche Kalorien.

Dienstag

  • Super-Sparpreise der Deutschen Bahn kurz vor Weihnachten haben ziemlich genau dieselbe Lebensdauer wie eine Avocado mit genau der richtigen Reife.
  • Walnüsse funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Bierflaschen: Wenn man zwei hat, bekommt man eine auf.
  • Das Innere von gefütterten Boots fühlt sich immer ein bisschen so an, als würde man in den Innereien eines Teddybärs laufen.
  • Der Vorteil, wenn man mit dem Rauchen aufhört: Man muss sich viel seltener Jacke und Schal anziehen.

Montag

  • Es gibt erstaunlich viele Parallelen zwischen Tinder und Schrottwichteln.
  • Das letzte Drittel der Zahnpastatube hält fünf mal so lange wie die zwei Drittel davor.
  • Wenn man krank ist, fühlt man sich prinzipiell nie ausreichend von seinen Mitbewohnern bemitleidet – was einen noch viel kränker werden lässt.
  • Seit kaum noch jemand ein Festnetztelefon hat, erschrickt man sehr schlimm, wenn bei jemandem daheim eins klingelt. Steigerung des Grusels: Wenn man nicht rangeht, darum jemand auf den Anrufbeantworter spricht und man das sofort ganz laut hört.

Das haben wir in den Wochen davor verstanden:

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