Mascara lässt sich nur mit offenem Mund und dabei leicht verzerrtem Gesicht gut auftragen

Collage: Daniela Rudolf

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Freitag

  • Mascara lässt sich nur mit offenem Mund und dabei leicht verzerrtem Gesicht gut auftragen.
  • Es gibt Menschen, die kennen Take That nicht.
  • Was für einen harten Job Kindergärtnerinnen wirklich haben, checkt man erst, wenn man sie mal mit einer Gruppe Vierjähriger in der U-Bahn trifft.
  • Vorfreude beeinflusst die Zeitwahrnehmung zwar negativ, die Stimmung aber äußerst positiv.
  • Wenn Feta auftaucht, wo man eigentlich Parmesan erwartet, kann man sich entweder beim Pizzadienst beschweren oder erkennen, dass eigentlich jeder Käse gut zu Rucola schmeckt.

Donnerstag

  • Wenn man sich mal richtig demütigen will: Einfach ein "Easy Flechttutorial" von Youtube an sich ausprobieren.
  • Wie cool Füße doch sind fällt einem immer erst wieder ein, wenn einer mal kaputt geht.
  • Berlin ist so schön, weil die Straßen so breit sind! 
  • Manchmal müssen’s eben Mettenden sein.
  • Als Europäer im Ausland denkt man beim Blick auf Google Maps immer, man könne mal schnell irgendwo hinlaufen – und dann landet man auf einer riesigen Straße ohne Bürgersteige und Beleuchtung und muss sich ein Taxi rufen.

Mittwoch

  •  Extrem gruselig: Wenn jahrelanges Beschweren auf einmal wirkt und am Postschalter hinter jedem Beamten streng aussehende, mit einem Tablet evaluierende Unternehmensberater stehen.
  • Nichts ist so individuell und gleichzeitig so deprimierend wie ein Doppelkeks, in dem die Schokoladenfüllung fehlt.
  • Es gibt zahlreiche Outfit-Boxen für Männer – und kein einziges Angebot für Frauen.
  • Wie viel man sich im Schlaf bewegt, bemerkt man erst, wenn man erfolgreich einen Rückenfit-Kurs besucht hat.
  • Dass man so etwas wie eine Rückenmuskulatur besitzt, merkt man auch erst, wenn man einen Rückenfit-Kurs besucht hat. Vor allem aber, wenn sie nicht gut trainiert ist.

Dienstag

  • Wenn man zuschaut, wie ein Haus abgerissen wird, ist man sofort neidisch auf den Typen, der die Abrissbirne bedienen darf.
  • Menschen, die kleine Kinder haben, fahren plötzlich wieder mit ihren Eltern zusammen in den Urlaub.
  • Wenn man bei rot über die Straße geht und den Blick der Mütter trifft, die mit ihrem Kind an der Ampel warten, fühlt man sich wieder wie ein unreifer Teenager, der Mist gebaut hat.
  • Sonntagabend ist gar keine so schlechte Zeit für eine Party, wie man denkt.
  • Die neue Netflix-Kannibalismus-Serie „Santa Clarita Diet“ konfrontiert einen mit der wirklich wichtigen Frage im Leben: Würde ich für jemand anderes töten? Die Antwort schreiben wir hier jetzt nicht hin.

Montag

  • Leben am Limit ist, wenn man an einem sehr vollen Bahnsteig an der Bahnsteigkante entlang läuft.
  • Eine Reise kann nur gut werden, wenn die Sitznachbarin im Flugzeug einen mit den Worten "Ach, da hab ich aber Glück!" begrüßt.
  • Wenn jemand mit sich selbst redet, schauen die Leute komisch. Wenn jemand mit sich selbst redet und ein Tier ist anwesend, schaut keiner komisch.
  • Folgt keiner Logik: Wenn man einen sehr stressigen Tag hatte, ist man abends ziemlich kaputt. Wenn man aber den ganzen Tag nichts macht, ist man abends auch ziemlich kaputt.
  • Ein Satz, mit dem man garantiert immer das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich bewirken will: Entspann dich mal!

 

Das haben wir in den Wochen davor verstanden:

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