Diese Memes zeigen, wie kaputt 2020 jetzt schon ist

Gerade mal Juni und das Katastrophen-Bingo ist schon fast durch.

2020 fühlt sich mit seiner Ereignisdichte wie eine ganze Dekade an; aber auch dieses verflixte Jahr wird vorbei gehen. Immerhin sind wir inzwischen schon bei der Halbzeit angekommen – und mussten dafür fast nur einen Weltkriegs-Schreck (USA vs. Iran), eine extreme Buschbrandsaison und eine Pandemie erleben. Zusammen mit den weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt ist offensichtlich, dass das Jahr 2020 in seiner historischen Relevanz jetzt schon einzigartig ist.

Und was macht die unbeugsame Internet-Community mit diesem Fakt? Genau, wie immer: Sie amüsiert sich mithilfe von Memes und lustigen Tweets darüber. Darunter dieser hilfreiche Ratschlag: „Schaut mal nach euren Verschwörungstheorie-Freunden, die haben schon seit Wochen keinen Tag mehr frei.“ Aber auch sonst geht es viel darum, dass einfach nichts in den vergangenen Monaten so ist, wie wir erwartet haben. Nicht einmal die Sommermode.

Tatsächlich ist 2020 so verrückt, dass es nicht nur einfach ein paar kommentarige Witze darüber gibt, sondern sich ganze Meme-Formate, die sich mit dem abstrusen Verlauf des Jahres beschäftigen, entwickelt haben. Das wohl prominenteste ist das auf Twitter umgehende „My Plans vs. 2020“-Meme:

Noch nicht ganz ein eigenes Format, aber immerhin ein oft wiederkehrender Gag, ist der Gedanke, dass wir all diese Ereignisse zwar erleben müssen, aber immerhin müssen wir sie nicht in der Schule auswendig lernen. Und vielleicht muss man dafür auch ein bisschen dankbar sein. Weil dieses Chaos kann wirklich niemand nachvollziehen, der nicht dabei war.

Und schließlich ein Meme-Format, das noch nicht ganz etabliert, aber auf jeden Fall im Kommen ist: Das „This is not the year“-Meme. Weil klar, international sind die Menschen so damit beschäftigt, Lösungen zu finden, zu verstehen, zu verarbeiten, dass wohl niemand Kapazitäten für noch mehr Drama hat. Und manche Fässer muss man nun wirklich nicht gerade jetzt aufmachen. Und Sarkophage sowieso nicht.

In solchen seltsamen Zeiten kann man wohl nicht viel mehr tun, als sich ordentlich über Vorgänge und Zusammenhänge zu informieren und zu versuchen, das Beste daraus zu machen. Und wenn man dabei zwischendurch eine Aufheiterung braucht, kann man immer noch durch ein paar dödelige Memes scrollen.

mpu

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