Es soll bald 117 neue Emojis geben

Darunter zum Beispiel eine Transgender-Flagge und ein neues Handzeichen.
buzz emoji

Screenshot: Twitter @Emojipedia; Bearbeitung: jetzt

Ursprünglich waren Emojis dazu da, uns beim Schreiben übers Handy unsere Gefühle klar zu machen. Offenbar hat die Welt dieses Ziel nun aber längst erreicht und konzentriert sich inzwischen darauf, für jeden möglichen Gegenstand und jewede Tätigkeit Emojis zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2020 sollen 62 weitere dazu kommen – sie gibt es auch in unterschiedlichen Hautfarben. Macht dann 117 neue Emojis insgesamt. Die Neuerungen haben aber tatsächlich (zumindest teilweise) gesellschaftlichen Wert, betreffen vor allem geschlechtsneutrale Symbole: Ab sofort geben Männer, Frauen und eine genderneutrale Person einem Kind die Flasche. Care-Arbeit wird also endlich gerecht verteilt – wenn auch nur in der Emoji-Leiste. Außerdem mit dabei sind eine Transgender-Flagge, sich umarmende Personen und eine schwarze Katze.

Entwickelt wurden die Emojis vom sogenannten Unicode Consortium, einer Organisation, der Softwareunternehmen wie Apple, Microsoft und Google angehören. Die neuen Emojis stehen voraussichtlich am 10. März final fest und werden im September für alle Smartphones verfügbar sein. Dann können sich Smartphone-User*innen gegenseitig Dodos, Robben, Biber und Ninjas schicken.

Der große Renner unter den neuen Bildchen ist ein neues Handzeichen, das „pinched fingers“ genannt wird. Es ist multifunktional einsetzbar: Etwa wenn man sich aufregt – oder als Lob, wenn das Essen gut war. Umgedreht wird es zum Symbol für eine Prise Salz.

Weitere Dinge aus der Kategorie „Haben wir nicht gebraucht und werden wir trotzdem bekommen“: Fliegen, Kakerlaken, Bubble Tea, ein Pömpel und eine Leiter. Wenn wir also mal wieder einen Pömpel von der Nachbarin leihen müssen, reicht bald ein Emoji plus Fragezeichen. 

ckun

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