Eine Youtube-Familie verkauft eine Puppe, die aussieht wie ihr Baby

Und Twitter so: WHAT?!

Der Youtube-Hype hat soeben eine ganz neue Dimension erreicht: Eine Familie, die einen eigenen Youtube-Kanal betreibt, verkauft eine lebensechte Puppe, die aussieht wie ihr eigener neugeborener Sohn. Das Spielzeug kostet 340 US-Dollar und soll es den Fans ermöglichen, sich ihren Youtube-Stars ganz nah zu fühlen. Die Familie kündigt die Puppe ihren Fans in einem Video als ein „GANZ BESONDERES GEHEIMNIS“ an.

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Chris und Sarah Ingham haben auf Youtube 1,2 Millionen Follower*innen. In ihren Videos teilen sie ihren Alltag mit den Töchtern Isabelle (13), Esmé (9) und Isla (7) und seit dem 27. März eben auch mit Baby Jace. Zehn Tage nach seiner Geburt bekam der Kleine seinen eigenen Instagram-Account. Dort hat er immerhin schon 48,6 Tausend Abonnent*innen. Er selbst folgt: niemandem, nicht einmal seinen eigenen Eltern.

Fans können Baby Jace (also, nicht das echte, sondern den aus Kunststoff) online mit Vollausstattung kaufen: Windeln, Schal, drei ganze Outfits und, natürlich: einer Geburtsurkunde. Und das Beste kommt erst noch: Wer eine Puppe ersteht, kann die echte Familie mit dem ECHTEN Baby im ECHTEN Leben bei einer eigens organisierten Tee-Party treffen. Wobei die 1,2 Millionen Follower*innen schnell sein müssen: Die Auflage ist limitiert auf 250 Stück. Die Puppe wird produziert von der Spielzeug-Designerin Mary Shortle, die sich auf sogenannte „Reborn Dolls“ spezialisiert hat.

„Lebensechte Puppen bringen so viel Freude und Glück für so viele Menschen und Kinder auf der ganzen Welt, auch für unsere eigenen Kinder. Warum also sollten wir unseren eigenen Follwer*innen nicht auch so etwas Positives bieten?“, sagte Chris Ingham gegenüber BuzzfeedNews.

Auf Twitter stößt die Puppe auf, sagen wir, gemischte Gefühle. „This is fucking next level“, schreibt ein Nutzer. Andere können schlicht nicht verstehen, wie man einen Doppelgänger des eigenen Kindes verkaufen kann.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Familie Kontroversen auslöst. Chris Ingham wurde vorgeworfen, im Juli vergangenen Jahres einer 16-Jährigen sexualisierte Nachrichten geschrieben zu haben. Das berichtete die Zeitung The Sun. Er selbst weigerte sich, gegenüber der Zeitung Stellung dazu zu nehmen.

Einige Fans dagegen lieben die Idee: „Awww, das ist so süß und eine so tolle Idee“, heißt es in einem Kommentar. Ein anderer bewundert die Familie dafür, dass sie ihr Ding durchziehe.

soas

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