Diese Bilderserie zeigt, wie Frauen weltweit mit ihrer Periode umgehen

Manche nutzen Menstruationstassen, andere Löcher im Boden oder getrocknete Kuhfladen.

Foto: WaterAid/James Kiyimba, WaterAid/David Severn Bearbeitung: jetzt

Dass etwa die Hälfte der Weltbevölkerung regelmäßig ihre Periode hat, ist nichts Neues. Dass darüber öffentlich gesprochen wird und Mädchen und Frauen dabei unterstützt werden, aber schon. Zwar kündigte die britische Regierung an, ab September kostenlose Menstruationsartikel an weiterführenden Schulen anzubieten, und auch in Indien wurde die „Tamponsteuer“ abgeschafft. Jedoch gibt es zahlreiche Länder, in denen Mädchen und Frauen vor allem aus finanziellen Gründen nicht ausreichend Zugang zu Menstruationsartikeln haben. Mit einer Bilderserie macht die britische Non-Profit-Organisation WaterAid jetzt auf dieses Problem aufmerksam.

Limpo, 22, aus Zambia, benutzt getrockneten Kuhfladen. Sie wickelt ihn zuerst in ein Tuch, um dann das Periodenblut aufzusaugen.

Foto: WaterAid/Chileshe Chanda

Foto: WaterAid/Chileshe Chanda

Steph, 27, aus Australien, benutzt Tampons und Binden sowie eine Spirale, um mit ihrer Endometriose zurechtzukommen.

Foto: WaterAid/David Freeman

Foto: WaterAid/David Freeman

Tamala, 23, aus Malawi, benutzt ein Stofftuch namens „Nyanda“.

Foto: WaterAid/Dennis Lupenga

Foto: WaterAid/Dennis Lupenga

Claire, 40, aus Großbritannien, benutzt die Menstruationstasse, um weniger Müll zu produzieren.

Foto: WaterAid/David Severn

Foto: WaterAid/David Severn

Lepera Joyce, 23, aus Uganda, benutzt einen Rock aus Ziegenhaut.

Foto: WaterAid/James Kiyimba

Foto: WaterAid/James Kiyimba

Von selbstgemachten Binden bis zu Menstruationsröcken aus Ziegenhaut zeigen Frauen in der Fotostrecke die Methoden, die sie entwickelt haben, um mit ihrer Periode umzugehen – unter anderem, weil sie sich herkömmliche Menstruationsartikel nicht leisten können und weil eine umweltgerechte Entsorgung der Produkte oft nicht gewährleistet ist.

WaterAid möchte mit dem Projekt die Regierungen dazu auffordern, den Zugang zu Menstruationsartikeln und zu hygienischen Sanitäranlagen zu priorisieren und dafür zu sorgen, dass Mädchen und Frauen während ihrer Periode nicht mehr von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.

Sangita, 32, aus Nepal, stellt selbst wiederverwendbare Binden her.

Foto: WaterAid/Mani Karmacharya

Foto: WaterAid/Mani Karmacharya

Saba, 18, aus Pakistan, benutzt ein Stofftuch, da sie sich keine Binden leisten kann.

Foto: WaterAid/Sibtain Haider

Foto: WaterAid/Sibtain Haider

Munyes, 44, aus Uganda, buddelt ein Loch in den Boden und setzt sich darauf, um das Periodenblut abfließen zu lassen.

Foto: WaterAid/James Kiyimba

Foto: WaterAid/James Kiyimba

Lydia, 26, aus Tansania, benutzt Baumwollbinden.

Foto: WaterAid/Priya Sippy

Foto: WaterAid/Priya Sippy

Hilary, 27, aus Großbritannien, benutzt wiederverwendbare Binden.

Foto: WaterAid/Billy Barraclough

Foto: WaterAid/Billy Barraclough

„Frauen sollten sich keine Sorgen machen müssen, wo sie hingehen, wie sie mit ihrer Periode umgehen und ob es angebrachte Sanitäranlagen mit laufendem, sauberem Wasser und einer guten Müllversorgung gibt“, sagt Louisa Gosling, die Programm-Managerin von WaterAid. Die Wohltätigkeitsorganisation setzt sich seit 1981 weltweit dafür ein, sauberes Wasser und hygienische Sanitäranlagen für jeden Menschen zugänglich zu machen.

lmä

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