Ein Mann macht seiner Freundin wochenlang einen Heiratsantrag

Und sie merkt und merkt es einfach nicht.

Sogar in der Hand hatte Edi Okoros Verlobte den Ring schon.

Foto: Screenshot/Facebook @ Edi Okoro; Bearbeitung: jetzt

Heiratsanträge sind bekanntlich eine große Sache. Oder werden zu einer gemacht. Da wird oft perfekt geplant, wann wer hinter welchem Busch hervorspringt, welches Streichquartett dazu spielt und wie viele Kerzen aufgestellt werden müssen, um das große Lichter-Herz zu bilden. Bei Edi Okoro und dessen Freundin Cally sah das aber ein bisschen anders aus. Denn der US-Amerikaner mag es laut eigenen Angaben einfach nicht zu planen. Er sei lieber spontan und improvisiere. Daher forderte er beim Antrag für seine Freundin immer wieder das Schicksal heraus:

Über Monate hinweg holte er vor seiner Freundin immer wieder den Verlobungsring heraus. Beziehungsweise hinter ihr. Meistens stand oder saß sie in diesen Momenten nämlich mit dem Rücken zu ihm und dem Schmuckstück. Sollte sie sich umdrehen und den Ring entdecken, wollte Edi dann spontan auf die Knie fallen und die entscheidende Frage stellen.

Auf die Idee kam Edi, so schreibt er selbst auf Facebook, als er einmal auf dem Sofa saß, seinen „Schatz“, den Verlobungsring, bewunderte und dabei fast von Cally erwischt worden wäre. Vorher habe er immer nur auf den perfekten Moment gewartet und den Ring deshalb mit sich herumgetragen. Nun aber wollte er ein Spiel daraus machen. Das Ziel: so viele Fotos von Cally und dem Ring wie möglich zu machen, ohne dass sie es merkt.

Ob beim Zähneputzen, beim Einkaufen oder beim gemeinsamen Tag am Strand, der Ring war die ganze Zeit da. Weil Cally den Ring aber einfach nicht entdeckte, platzierte Edi ihn immer provokanter: Zwei Tage lang habe er beispielsweise in ihrem Schmuckschälchen gelegen. Und einmal hielt er den Ring sogar direkt vor Callys Gesicht – allerdings als sie durch ein Fernglas schaute.

Die Idee ist nicht ganz neu – schon im Jahr 2016 hatte ein Mann quasi fünf Monate lang um die Hand seiner Freundin angehalten und etwa 150 Fotos davon gemacht. Trotzdem begeistert Edis Geschichte viele Menschen. Denn inzwischen sind einige Fotos der Antrags-Odysee auf Facebook veröffentlicht, der Post wurde zehntausendfach geteilt. Fast 30 000 Menschen kommentierten den Beitrag außerdem – meistens begeistert, mit Ausrufen wie: „Hahaha, das ist so süß!“

Ob Cally auch entzückt davon ist, dass so viele Fremde sie nun unter anderem beim Schlafen mit offenem Mund oder beim Entspannen im Pyjama sehen können? Offenbar schon. Denn laut Edi wird sie ihn bald heiraten. Wie genau der „echte“ Antrag schließlich aussah, hat er allerdings noch nicht verraten. 

lath

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