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Trump nannte Tim Cook „Tim Apple“ – ganz selbstverständlich.

Foto: AFP

Die meisten von uns haben immer wieder Probleme mit Namen: Wenn sich jemand in großen Runden vorstellt und man sich den Namen einfach nicht merken kann, zum Beispiel. Oder wenn auf einer Party ein Bekannter vor dir steht und du ihn jetzt eigentlich deiner Begleitung vorstellen müsstest, allein der Höflichkeit wegen, dich aber null erinnern kannst, wie er nochmal heißt. Das ist zwar ein bisschen peinlich, aber nicht schlimm. Richtig unangenehm wird die Sache erst im professionellen Kontext. In der Konferenz den Namen des Kollegen nicht zu wissen, den du jetzt eigentlich direkt ansprechen müsstest – schwierig. Dann muss man sich entweder geschickt anstellen. Oder sehr selbstbewusst sein.

Für Variante zwei hat sich jetzt Donald Trump entschieden. Der US-Präsident nannte Apple-Chef Tim Cook bei einem Treffen des American Workforce Policy Advisory Board im Weißen Haus ganz selbstverständlich „Tim Apple“. Um genau zu sein, sagte er: „Wir schätzen das sehr, Tim Apple“ – es ging um wirtschaftliche Investitionen des Konzerns. Auf Twitter finden das viele Menschen ziemlich lustig – und natürlich haben viele schon gute Ideen für andere Namens-„Versprecher“:

Auch neue Outfitvorschläge für den Apple-Chef machen die Runde:

Ob dahinter wirkliche Vergesslichkeit oder eher eine Strategie steckt, weiß natürlich niemand. Denn das ist nicht das erste Mal, dass Trump Namen durcheinanderbringt. Den israelischen Premier Benjamin Netanjahu machte er einmal kurzerhand zu „Betanjahu“, und bei der Lockheed-Martin-Chefin Marilyn Hewson nutzte er, wie auch bei Cook, den Firmennamen als Nachnamen. Einige vermuten, dass Trump seine Gegner verunsichern möchte, indem er sie absichtlich nicht bei ihrem richtigen Namen nennt.

soas