Sich für den Feminismus die Körperhaare wachsen zu lassen, ist halt auch leichter, wenn man blond ist ...

... und was wir sonst noch diese Woche verstanden haben.
cover wir haben verstanden collage daniela rudolf

Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Fußballern und CEOs merkt man am stärksten an, dass sie mal Sprechcoachings gemacht haben.
  • Früher brachte man Ringlichter mit Youtuber*innen in Verbindung, heute mit Norbert Röttgen. 
  • Sich für den Feminismus die Körperhaare wachsen zu lassen, ist halt auch leichter, wenn man blond ist.

Samstag

  • Probe-Feueralarm sollte wirklich immer als dieser gekennzeichnet sein.
  • Menschen, die eine Spritzenphobie haben, werden momentan mehr denn je mit ihrer Angst konfrontiert. 
  • Wenn man sich ein neues Handy kauft, geht immer auch ein neuer Lebensabschnitt los. 
  • Es gibt zwei Arten von Menschen: Diejenigen, die Kaffee hassen und diejenigen, die süchtig danach sind. 

Freitag

  • Staubsaugen mit vollem Körpereinsatz ist auch Sport.
  • Wie produktiv man war, merkt man erst, wenn man nicht mitbekommen hat, dass es draußen dunkel geworden ist.
  • Es ist immer wieder lustig, wenn man Filme aus der Kindheit sieht und sich plötzlich auch mit den erwachsenen Protagonist*innen und nichtmehr nur mit den ganz jungen identifizieren kann.
  • Wenn der wöchentliche Einkauf das einzige Ereignis ist, auf das man sich freut, merkt man wie sehr die Pandemie einen mitnimmt.

Donnerstag

  • Menschen, die Fehler eines einzelnen Menschen an einen ganzen Verteiler schicken, können nur böswillig sein.
  • Man sollte sich Gedanken machen, wenn man mehr Kaffee als Wasser trinkt.
  • Du merkst, dass du erwachsen bist, wenn deine Freund*innen dir die neuesten Angebote und Aktionen von Supermärkten mitteilen.
  • Es ist sehr traurig und sehr schwer, wenn eine gute Freundin einen Partner hat, der sie verändert.

Mittwoch

  • Wenn man von bürokratischen Details zu Trumps Impeachment-Verfahren träumt, sollte man dringend weniger Nachrichten lesen.
  • Wie kalkhaltig das Leitungswasser in deiner Stadt ist, zeigt dir der Zustand deines Wasserkochers.
  • Nichts hilft so gut gegen Traurigkeit wie Elvis.
  • Nie wurden mehr Schneemänner gebaut als in diesem Winter.

Dienstag

  • Wenn die Pandemie hinter uns liegt, kann sich die Wissenschaft endlich der Frage widmen, wie man Knoblauchpressen leichter sauber bekommt.
  • Effektive Schuhreinigung: ein Schneespaziergang. Effektive Schuhverschmutzung: ein Schneematschspaziergang.
  • Rumstöbern im Drogeriemarkt ist das Corona-Äquivalent zum sinnlosen Shoppen von Klamotten, die man nicht braucht. 

Montag

  • Auf die Frage „Wann fühlst du dich sicher?“ würde viele von uns heute etwas ganz anderes antworten als noch vor einem Jahr. 
  • Wer Detailaufnahmen von Spritzen, die in menschliche Haut gestochen werden, nicht allzu schön findet, sieht während der Tagesschau aus, als würde er*sie einen Horrorfilm schauen.
  • Ein mieser Termin kann einem den ganze Tag versauen.
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