Echte Freunde lädt man auch in die unaufgeräumte Wohnung ein

... und was wir sonst noch verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion

Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Menschen, die nicht Panik-putzen müssen, bevor sie in ihrer Wohnung Besuch bekommen, müssen Halbgötter sein.
  • Dieses Jahr wird das mit der Sommerbräune eher nichts.
  • Ausflugslokale sind altmodisch, aber wunderbar. 

Samstag

  • Wenn man bei Spielen wie Scrabble oder Abalone, für die man viel denken muss, am Ende immer wieder gleichauf ist, ist das ein gutes Zeichen für eine intellektuell ebenbürtige Partnerschaft.
  • Wer unzufrieden mit dem eigenen Gewicht ist, sollte seine Waage einfach mal ein paar Zentimeter weiter aufstellen. Da wiegt man oft gleich viel weniger.
  • Egal, wie verzweifelt du über deine Blässe bist: Billiger Selbstbräuner ist nie die richtige Lösung. 
  • Mit den Lockerungen gehen vielen Menschen jetzt die Ausreden aus, warum sie gewisse ungebliebte Verwandte oder Bekannte nicht besuchen können.

Freitag

  • Wenn man sich eine bestimmte Anzahl an Menschen rauspicken muss, die man treffen darf, zeigt sich, wer die wahren Freunde sind.
  • Jetzt ist die perfekte Zeit, um ganz unverbindlich nebenan zu klingeln und mit dem bzw. der Nachbar*in zu flirten. 
  • Die 16 Grad warme Frühlingsluft, die aktuell beim Fenster öffnen hereinströmt, ist ein Segen.
  • Was wirklich gegen einen Ohrwurm hilft: Sudoku.

Donnerstag

 

  • Man kann auch den Regen genießen.
  • Wenn man denkt, dass man jetzt wirklich nichts mehr zu essen zu Hause hat, ist immer noch genug für mindestens zwei Mahlzeiten da.
  • Corona-Träume sind die seltsamsten Träume.
  • Die Pfefferbrezn verhält sich zur normalen Brezn wie die Generation Z zu den Millennials:  provokanter, schärfer, besser.

Mittwoch

  • Echte Freunde lädt man auch in die unaufgeräumte Wohnung ein.
  • Näher an jemanden rankommen, weil man ihn durch den Mundschutz nicht versteht, ist eher kontraproduktiv.
  • Eine*n Freund*in zu treffen, den*die man lange nicht gesehen hat, kann schön und traurig zugleich sein.
  • Gegen Übelkeit hilft oft: Noch mehr essen.

Dienstag

  • Wer jetzt noch Klopapierwitze macht, hat keinen besonders guten Humor.
  • Puzzlen ist gut für die Seele, aber schlecht für den Rücken.
  • Seltsam: Menschen, die draußen sind und sich dabei über Menschen aufregen, die nicht daheim bleiben. 
  • Die Haut kann sich jetzt mal so richtig erholen, weil man sie nicht jeden Tag der Dusche bzw. Wasser aussetzen muss. (Wichtig ist natürlich auch, dass sie ab und zu frische Luft abkriegt.)

Montag

  • Die Kombination Home-Office und Baustelle vor der Tür dient nicht gerade der Produktivitätssteigerung.
  • „Das hab ich neulich in einem Podcast gehört“ ist das neue „Ich weiß nicht mehr, wo ich die Info herhabe, und eventuell stimmt sie auch gar nicht“.
  • Ein aufgeschlagenes Knie setzt einen mehr außer Gefecht, als man vermuten würde.
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