Eloquenz wird oft mit Kompetenz verwechselt

... und was wir sonst noch verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion

Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Bei einer Wohnungsbesichtigung ist es wie bei einem ersten Date: Man verlässt sich am besten auf sein Bauchgefühl.
  • Wenn man eh schon einen schlechten Tag hat, sollte man nicht auch noch probieren belastende Probleme zu klären. 
  • Echte Freund*innen verurteilen einen nicht, auch wenn man sich mal dumm verhalten hat. 
  • Es gibt einen großen Unterschied zwischen Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit.

Samstag

  • Mit das Erste, was man macht, wenn man sehr lange nicht in Deutschland war: Erst mal zu dm gehen.
  • Man sollte nie die Halbwertszeit einer Brezel überschätzen.
  • In schlecht geputzten Küchen oder Bädern hält man auch immer das Wasser, das aus dem Hahn kommt, für schmutziger als anderswo.

Freitag

  • Eloquenz wird oft mit Kompetenz verwechselt.
  • Im Ruhewaggon in ICEs wissen circa 70 Prozent der Leute nicht, dass sie im Ruhewaggon sind.
  • Auch, wenn Dr. Drosten mittlerweile sagt, Händewaschen sei nicht die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Ansteckung, ist es trotzdem gut, dass endlich mal alle gelernt haben, wie man sich vernünftig die Finger wäscht.
  • Passt nicht zusammen: Dreijährige und Kaugummi.

Donnerstag

 

  • Das schlimmste an Hochzeiten ist die Frage: Wer ist wohl nicht eingeladen?
  • Manchmal merkt man schon beim Aufwachen, dass man den ganzen Tag lang müde sein wird.
  • Bestes Vorhaben während der Pandemie: Wöchentlich die immergleiche Freundin treffen und mit ihr durch ein immer anderes Stadtviertel spazieren.
  • Während der Pandemie merkt man, wer und was einem wirklich wichtig ist.

Mittwoch

  • Alte Klamotten, die man „zum Streichen“ aufheben will, kann man auch sofort aussortieren.
  • Wenn man Freundinnen hat, die bei emotionalen Notfällen sofort mit einem spazieren gehen und Bier, Zigaretten und Schokolade mitbringen, ist nicht alles schlecht.
  • Egal, wie gut ein Kugelschreiber oder ein Füller auch schreiben mag – am Ende schreibt es sich mit keinem Stift besser als mit einem guten und gut gespitzten Bleistift.
  • Gut laufende Tweets auf Instagram posten ist next Level "Ich will noch mehr Aufmerksamkeit, ich hab noch nicht genug, gimme more, more, more!"-Geschrei.

Dienstag

  • Die gemeinsame Serie ohne den*der Partner*in weiter zu schauen ist wie Fremdgehen. Nur schlimmer.
  • Nach wochenlangem Home-Office auf einem Küchenstuhl schätzt man selbst den gammeligsten Bürostuhl sehr.
  • Küche putzen ist die befriedigendste Aufgabe im Haushalt. Nirgendwo sonst kann man in so kurzer Zeit eine so große Veränderung sehen.
  • Wer Schnittlauch mit Gras verwechselt, hat keinen grünen Daumen.

Montag

  • Das richtige Daydrinking-Level zu erreichen, ist Präzisionsarbeit.
  • Der „Stuhl“ ist eigentlich nur ein als Yogaübung getarntes Training dafür, auf öffentliche Toiletten wirklich nichts berühren zu müssen.
  • Wenn Menschen, die regelmäßig wandern sagen: „Das ist ein ganz entspannter Spaziergang zum Gipfel“,  hat man die nächsten drei Tage Muskelkater.
  • Nach zwei Monaten Corona-Isolation auf dem Land kommt einem in einer Großstadt plötzlich alles wahnsinnig bedrohlich vor.
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