Periodenschmerzen kommen immer dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann

... und was wir sonst noch verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion

Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Nach drei Monaten Corona-Ausnahmezustand haben die meisten von uns noch immer keine neue Sprache gelernt.
  • Derzeit zeigt sich sehr deutlich, für wen Instagram-Aktivismus genug politische Positionierung ist.
  • Wer dieser Tage viel auf Twitter unterwegs ist, will manchmal nur noch verzweifeln.

Samstag

  • Demos gegen Rassismus sind keine Partyveranstaltungen.
  • Periodenschmerzen kommen immer dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann.

Freitag

  • Es gibt keinen würdevollen Weg, sich am See unter einem Handtuch umzuziehen.
  • Was man selten macht, aber mitunter erstaunliche Ergebnisse hervorbringt: die eigenen Eltern googeln.
  • Döner auf einem Teller zuhause ist einfach nicht das gleiche wie aus der matschigen Papierverpackung unterwegs.
  • Chef*innen schauen generell nur bei einem vorbei, wenn man gerade Memes auscheckt.

Donnerstag

  • Ein Nudelsieb ist nie richtig schmutzig, darum macht man es aber auch leider nie richtig sauber.
  • Auf die Aufforderung „Erzähl doch mal was“ folgt selten eine spannende Story.
  • Es gibt keinen überzeugenden Grund, als Erwachsene*r mit dem Schaukeln aufzuhören.
  • Alanis Morissette hat in „Ironic“ den Teil vergessen, bei dem man ein superschweres Paket zur Post schleppt und sie hat zu.

Mittwoch

  • Im Schienenersatzverkehr gelten keine Abstandsregelungen.
  • Man sollte nie auf Facebook Dinge zum Verkauf anbieten, wenn man Leute in seiner Freundesliste hat, die man eigentlich um keinen Preis der Welt mehr sehen will.
  • Das Wort „negativ“ hat während einer Pandemie eine erstaunlich positive Bedeutung.
  • Wenn du die Möglichkeit hast, morgens zu duschen, dann mach es, denn es kann sein, dass sich ein Telefonat in einem ungünstigen Zeitpunkt zu einem Videochat entwickelt.

Dienstag

  • Wenn man schon immer Abstand halten muss, sollte man wenigstens die Gunst der Stunde nutzen und richtig viel Knoblauch essen.
  • Man begegnet immer dann alten Klassenkameraden, wenn man ungeschminkt und in Jogginghose vor die Tür geht.
  • Im Home-Office lernt man seine Nachbarn erst so richtig kennen - insbesondere die ständig Nackten im Haus gegenüber.
  • In Kantinen sollte es auch salzige Nachspeisen geben – für Menschen, die sich eine süße Hauptspeise ausgesucht haben.

Montag

  • Auf einem Berg schmeckt alles noch besser.
  • Den Hinweis „Nur für Geübte“ sollte man durchaus ernstnehmen, wenn er auf einem Schild in den Bergen steht.
  • Es kann sehr guttun, mal ganz andere Musik zu hören als sonst.
  • Zwischen einem sehr miesen und einem sehr guten Tag liegt manchmal nur einmal ordentlich Ausschlafen.
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