Wäsche aufhängen ist die unbefriedigendste Home-Office-Mittagspausen-Beschäftigung

Collage: Daniela Rudolf

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Freitag

  • Man vergisst jeden Winter wieder, wie nervig das Viehzeug ist, das im Sommer reinkommt und von Innen gegen die Fensterschreiben brummt.
  • Nichts perfektioniert die innere Uhr so sehr wie tägliche Bauarbeiten um 7 Uhr.
  • Bananen hält man so lange für den besten Snack für Zwischendurch, bis man danach wieder ewig die Schale mit sich rumträgt.
  • Wäsche aufhängen ist die unbefriedigendste Home-Office-Mittagspausen-Beschäftigung.

Donnerstag

  • Schöne Notizbücher sind meistens unbeschrieben, weil man sie nicht mit banalen To-do-Listen verschwenden möchte.
  • Als man sich noch einfach eine Entschuldigung schreiben lassen konnte, war alles einfacher.
  • Das wichtigste Asset im Home-Office: Ein Fenster, das genügend Tageslicht hereinlässt.
  • Wenn ein Rezept angibt, dass ein Gericht für vier Personen reicht, sind nach dem Essen mindestens zwei Person nicht statt.

Mittwoch

  • Wenn man nach langer Zeit zum ersten Mal wieder mit Teenagern zu tun hat und merkt, was die eigentlich alles an Themen mit sich rumschleppen, ist es plötzlich ganz in Ordnung, auf die 30 zuzugehen. 
  • Wer es schafft, beim Wandern gut auszusehen, hat eine geheime Superkraft.
  • Wenn es sich anfühlt, als würde man durch Sand radeln, sollte man mal wieder die Reifen aufpumpen.
  • Schwangere fassen sich nicht etwa dauernd an den Bauch, weil das so schön ist, sondern meistens einfach, weil er wehtut.

Dienstag

  • Unordentliche Menschen kennen sich erstaunlich gut in ihrem Chaos aus.
  • Das Festnetz-Telefon bei den Eltern hört grundsätzlich genau dann auf zu klingeln, wenn man zwei Stockwerke hinuntergehetzt ist und den Hörer gerade in die Hand nimmt.
  • Jeden Sommer überrascht einen wieder, wie viel man im Winter zugenommen hat.
  • Wirklich unerschrocken ist man erst dann, wenn man ohne zu zögern ans Telefon geht, wenn „Unbekannt“ anruft.

Montag

  • Den selbstgezogenen Tomatensetzling zum ersten Mal draußen übernachten zu lassen, ist auch eine Art Abnabelungsprozess.
  • Es ist extrem wichtig, sich um die Menschen zu kümmern, die man mag, solange das möglich ist.
  • Nach Monaten im Homeoffice fühlt sich der Weg zur Arbeit an wie eine Weltreise.
  • Mit Lederhosen verbindet man in Berlin was komplett anderes als in München.
  • teilen
  • schließen