Die Frage „Darf ich dich aufwecken?" ist genauso sinnlos wie „Darf ich kurz unterbrechen?"

... und was wir sonst noch verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion

Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Es ist erstaunlich wie viele Gemeinsamkeiten man manchmal mit Jemandem teilt, den man gerade erst kennengelernt hat.
  • Frankreich sollte sein Motto von liberté, égalité, fraternité zu liberté, égalité, AMOUR ändern.
  • Die Frage „Darf ich dich aufwecken?" ist genauso sinnlos wie „Darf ich kurz unterbrechen?".

Samstag

  • Der einzige Vorteil an den nur halb besetzten Cafés derzeit ist, dass man sich dort zumindest besser unterhalten kann.
  • Wenige Sachen sind unappetitlicher als warme Milch im Müsli.
  • Wenn Blumen sterben, weil sie zu viel gegossen wurden, ist das fast trauriger als wenn sie vertrocknen.

Freitag

  • „Gewalt ist auch keine Lösung“ hilft leider nicht als Mantra, wenn dir jemand auf die Fresse schlagen will.
  • Wenn Chips als akzeptables Mittagessen erscheinen, sollte man seine Einkaufsplanung überdenken.
  •  Manchmal hilft nur: WLAN aus.
  • Wenn man einen Mittagsschlaf macht, ist es stets fraglich, ob es eher ein Powernap oder ein Winterschlaf wird. Für letzteres reicht meist nicht die Zeit und man hätte drauf verzichten sollen.

Donnerstag

  • Was man in deutschen Serien holzhammermäßig findet, ist bei US-Serien völlig okay.
  • Wenn sich dein Lieblingsmaler als Nazi entpuppt, musst du die Bilder von ihm abhängen.
  • Eltern sein bedeutet, sich sehr viel über den Hintern des Kindes zu sprechen.

Mittwoch

  • Einer der häufigsten Sätze, wenn jemand aus Bequemlichkeit seine Daten hergibt: Ich hab ja nichts zu verbergen.
  • Clowns sind sowohl unterhaltend als auch gruselig. Die Entscheidung hängt davon ab, ob du sie bei Tageslicht oder nachts siehst.
  • Die Wohnung eines Menschen sagt mehr über ihn aus als sein Instagram-Profil.
  • Es ist völlig unvorstellbar, wie Menschen selbst aus Samen Gemüse wachsen lassen konnten, bevor man jeden Mist googlen konnte.

Dienstag

  • Mehrere Vornamen zu haben ist Fluch und Segen zugleich.
  • Wenn man sich vornimmt, endlich eine Zimmerpflanze hochziehen zu wollen, sollte man sich gleich zwei kaufen – zur Reserve.
  • Der Tagesrhythmus lässt sich sowohl von morgens bis abends als auch von Kaffee bis Bier beschreiben.
  • Mit einer Gesichtsmaske muss man sich zumindest keine Gedanken mehr darüber machen, ob man etwas zwischen den Zähnen hat.

Montag

  • Burger von Fast-Food-Ketten sehen in echt nicht einmal annähernd so aus wie in der Werbung.
  • Jede*r hat diesen einen Stuhl, der unter einem Berg von Klamotten nicht mehr als solcher zu erkennen ist.
  • Silberfischchen sind zwar irgendwie süß anzuschauen, aber sie bescheinigen leider auch erhebliche Mängel im Hygieneverständnis.
  • Der Ausflug zum Badesee trägt seine faulen Früchte, wenn du eine Woche später die nasse Badebekleidung aus deinem Rucksack ziehst.
  • teilen
  • schließen