Fatboy Slim sampelt Greta Thunbergs Wutrede bei Live-Konzert

Der Musiker mischte ihr „Right Here, Right Now!“ in einen seiner größten Hits.

Fotos: AP/Jason DeCrow, Screenshot: Twitter/Scott Jackson Bearbeitung: jetzt

Der britische Musiker Fatboy Slim (eigentlich: Norman Cook) hat bei einem Konzert im nordenglischen Gateshead Greta Thunbergs Rede vor den Vereinten Nationen gesampelt – als Verneigung vor der 16-jährigen Klima-Aktivistin. Denn in ihrer Rede hatte Greta Thunberg an die Mächtigen dieser Welt appelliert, endlich den Klimawandel als das anzuerkennen, was er ist: eine menschengemachte Katastrophe, die schon begonnen hat.

Die Idee, die inzwischen schon legendäre Rede von Greta Thunberg mit Musik zu hinterlegen, ist nicht neu. Schon wenige Tage nach der Wutrede gab es im Netz Samples, in denen Death Metal unterlegt worden war. 

Thunberg selbst hat auch schon mit der Band „The 1975“ kooperiert. Dafür hat sie eine ihrer eindringlichen Reden gehalten, die dann von der Band mit einem minimalistischen Beat unterlegt wurde.

Fatboy Slims Version ist insofern besonders, als dass die Rede darin mit einem seiner beliebtesten Tracks hinterlegt wurde – und diese beiden Elemente hervorragend zueinander passen.

In ihrem Plädoyer, das Greta Thunberg auf Englisch vortrug, betonte sie nämlich, die Grenze zur Katastrophe sei längst erreicht, die Welt müsse handeln – und zwar: „Right here, right now“. Eben diese Stelle nutzte Fatboy Slim nun für seinen Mashup mit einem seiner größten Clubhits: „Right Here Right Now“ aus dem Jahr 1999.

Auf die Idee kam der Musiker offenbar durch das auf Twitter geteilte Video eines Fans, der selbst ein Mashup aus der Rede und dem Song produziert hatte. Dieses Video teilte der Musiker schließlich auf Twitter und Facebook. Und spielte daraufhin den Remix am vergangenen Freitag bei einem Auftritt - zum größten Vergnügen seiner Fans.

chwae

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