Diese Funde haben Menschen beim Ausmisten gemacht

Mit dabei: Liebesbriefe, echte Zähne als Ohrringe und ein Duct-Tape-Anzug.

Screenshot: Instagram @heatherbooth

Spaziergänge können kleine Schatzsuchen sein: Vor vielen Gartentoren und Hauseingängen stehen gerade Kisten mit Dingen, die die Menschen gern loswerden wollen: Bücher, alte DVDs, Kinderspielzeug, Geschirr und, und, und. Klar, während der Coronakrise nutzen die Menschen die freien Tage und Abende Zuhause auch dafür, Keller und Speicher zu durchforsten und ordentlich auszumisten. Wie die sozialen Netzwerke beweisen, kommen da mitunter Dinge ans Tageslicht, die viele Besitzer*innen schon lange vergessen hatten: alte Liebesbriefe, Grüße aus der eigenen Pokémon-Super-Mario-Link-Jugend oder wirklich sehr alter, eingemachter Brokkoli. 

Nicht alle Fundstücke stimmen einen dabei so schön nostalgisch. Manche sind schlicht etwas eklig. Ein Beispiel: Die Idee, aus den eigenen Zähnen Schmuck herzustellen, mag ja erst einmal ganz lustig und nachhaltig klingen – aber wer würde schon wirklich im Kannibalen-Look beim ersten Date oder beim Bewerbungsgespräch aufschlagen?

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Today's #quaranclean find.

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Und dann finden Menschen auch Gegenstände, die so einzigartig und kurios sind, dass sie eigentlich in ein Museum gehören, nein, sogar mit Raketen ins All geschickt werden sollten, um Aliens auf uns Erdlinge neugierig zu machen. Dieser Duct-Tape-Anzug gehört definitiv in diese Kategorie.

Der Reddit-User, der diese schicken Vorher-Nachher-Fotos geteilt hat, behauptet dabei, das sei sein Prom-Anzug gewesen. Er habe sogar zwei Angebote von jungen Frauen gehabt, die trotz – oder gerade wegen des einzigartigen Kleidungsstücks gerne seine Begleitung gewesen wären.

Auch Printzeitungen sind noch nicht tot und werden immer wieder gepostet. Manch eine oder einer findet ganz hinten im Schrank vielleicht sogar etwas von Wert, oder wenigstens von historischer Bedeutung. Zum Beispiel diese Zeitung aus dem Jahr 1953:

Natürlich kann nicht jeder Mensch solche Schätze bei sich ausgraben. So oder so lohnt es sich aber, durch das eigene Chaos zu wursteln: In der Ordnung findet man meistens, wenn schon nichts Brauchbares, zumindest etwas Ruhe.

mpu

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