Billie Eilish veröffentlicht ihren Bond-Song

Und die Menschen sind sich uneinig: Ist der Track jetzt richtig geil oder unfassbar langweilig?

Foto: Evan Agostini / AP

Bonds-Songs zu veröffentlichen ist für Musiker*innen sowohl Chance als auch Risiko – eine Art Feuerprobe. Während manche Lieder schnell im Sumpf des Vergessens versinken (Hallo Sam Smiths „Writing's on the Wall“, du bist gemeint!), haben es andere Künstler*innen wie Adele oder die Alicia-Keys-Jack-Black-Kooperation geschafft, mit ihren Titeln durch das Bond-Universum zu noch mehr Fame zu kommen.

Jetzt hatte auch die 18-jährige Musikerin Billie Eilish die Chance, sich in diesem speziellen Genre zu beweisen. Der neue Bond-Film „No Time to Die“ wird zwar erst am 2. April in die deutschen Kinos kommen – der gleichnamigen Themesong wurde bereits in der Nacht zum Freitag veröffentlicht.

Billie Eilish - No Time To Die (Audio)

Insgesamt ist das Lied eine eher ruhige Nummer mit viel Stimm-Vibrato und traurigen Geigen. Derweil ist das Internet noch am ausdiskutieren, ob der vierminütige Track nun enttäuscht oder emotional mitreißt. Unter dem  Youtube-Video überwiegt zu Beginn auf jeden Fall noch die Fraktion Gänsehaut: „Wenn sie das nicht bei meiner Beerdigung spielen, sterbe ich nicht“, kommentiert ein User. „Das ist so emotional, ich liebe es“, schreibt eine weitere Person. Und auch Menschen, die über den Song wohl eher zufällig gestolpert sind, finden Gefallen daran. So schreibt Cyberpunks Witcher: „DAS WAR SO GUT BILLIE!!! (....) DAS MUSS BITTE IN EINEN BOND FILM.“ Ja, mh. No shit, Sherlock. Ein weiterer User kommentierte die Einschätzung: „Also, ich habe wirklich gute Nachrichten für dich.“

Auch auf Twitter gibt es viel Lob. Besonders oft wird das Wort „haunting“ benutzt, um den Song zu beschreiben – also „eindringlich“.

Natürlich gibt es aber auch Menschen, die nicht so richtig von dem still-tragischen Ansatz überzeugt sind. Es fehle einfach die Power. Trotzdem finden sogar die meisten Hater*innen irgendetwas an dem Song, das ihnen gefällt. Und wenn es nur ist, dass es nicht der schlechteste der Daniel-Craig-als-Bond-Ära sei.

Ob sich der Track am Ende zu der Reihe der großartigen Bond-Songs zählen darf, wird sich wohl erst in ein paar Jahren zeigen. Das ist nämlich das vielleicht wichtigste gemeinsame Merkmal der guten Bond-Themes: Sie sind zeitlose Klassiker.

mpu

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