Joe Bidens Hunde sind offiziell auf Social Media angekommen

Mit eigenen Instagram- und Twitter-Accounts für die „First Dogs“.
buzz first dogs

Foto: Stephanie Carter / dpa

Egal, ob man in den USA Demokrat*in oder Republikaner*in, für Waffen oder gegen Waffen, für Einwanderung oder gegen Einwanderung ist – es wird in beiden Gruppen Menschen geben, die Hunde mögen. Und vielleicht ist das einer der gemeinsamen Nenner, die es für die Einigung eines polarisierten Landes wie den USA braucht? Ein glücklicher Zufall also, dass neben Joe Biden und seiner Frau Jill am 20. Januar 2021 auch zwei Hunde ins Weiße Haus einziehen werden: Champ und Major.

„First Dogs“ haben im Weißen Haus eine lange Tradition. Zu Obama gehörte beispielsweise der Portugiesische Wasserhund Bo und später sein Artgenosse Sunny, zu George W. Bush der Scottish Terrier Barney.

Was allerdings wirklich neu ist: Einer der beiden Schäferhunde ist der erste First Dog, der aus dem Tierheim stammt. Außerdem neu: Die beiden Hunde haben nun sogar eigene Social-Media-Accounts. Schon einen Tag, nachdem das Wahlergebnis bekannt wurde, stellten sich die Hunde darauf vor und bedankten sich bei den Biden Wähler*innen für die Stimmen, die ihr „Dad“ bekommen hatte. Ja, schon klar – die Hunde haben das nicht wirklich selbst geschrieben, aber der Eindruck zumindest soll entstehen. So wollen es offensichtlich ihre Social-Media-Beauftragten.

Noch sind die „First Dogs“ ein bisschen schüchtern und posieren meistens zusammen mit Joe und Jill Biden. Aber zumindest bekommt man über Social Media so nette Familienfotos und einige Hintergrundinfos über die Haustiere der Bidens. Zum Beispiel, wie Champ zu seinem Namen kam. Dafür war offenbar Biden’s Großvater die Inspiration. Dieser hatte seinem Enkel einst mit den Worten „Champ, wenn du geschlagen wirst, kommst du immer wieder auf“ Mut zugesprochen.

Hundefans auf Twitter sind begeistert von dem Social-Media-Auftritt der „First Dogs“ und heißen Major und Champ willkommen. Manche bieten dem zukünftigen Präsidenten und der zukünftigen First Lady sogar Spiel-Dates mit den eigenen Hunden an.

Zur Unterstützung von Bidens Kandidatur im Wahlkampf hatte sich bereits vor einiger Zeit, noch vor der US-Wahl, die Gruppe „Dog Lovers For Joe“ gebildet, „Hundeliebhaber für Joe“. Damals beklagten sie sich noch auf ihrer Internetseite: „Im Moment ist es das erste Mal seit mehr als 100 Jahren, dass es im Weißen Haus keinen Hund gibt, und das zeigt sich.“ Donald Trump nämlich hatte keinen Hund ins Weiße Haus einziehen lassen.

sabe

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