Leonardo DiCaprio trifft Greta Thunberg

Die Fotos von der Begegnung lösen in den sozialen Netzwerken ein geteiltes Echo aus.

Mit Greta Thurnberg möchte man aktuell nur bedingt tauschen. Zwar hat die 16-Jährige mit „Fridays for Future“ die wohl bedeutendste globale Umweltbewegung gegründet und gewinnt dafür einen Preis nach dem nächsten. Privat wird sie dafür allerdings massiv angefeindet – unter anderem vom russischen Präsidenten Wladimir Putin. Und auch US-Präsident Donald Trump und Greta werden wohl keine Freunde mehr. 

Nun gibt es glücklicherweise auch ein positives Ereignis zu vermelden: Offenbar hat Greta Thunberg auf ihrer US-Reise Leonardo DiCaprio getroffen – dieser stellte am vergangenen Samstag von dem Treffen zwei Fotos auf Instagram. Die auf den ersten Blick ungewöhnliche Begegnung erzeugte eine enorme Resonanz in den sozialen Netzwerken: In weniger als 24 Stunden likten bereits 4,3 Millionen Menschen DiCaprios Post, viele lobten den Einsatz der beiden für die Umwelt. Tatsächlich ist Leonardo DiCaprio neben seiner Schauspielerkarriere mittlerweile ein bedeutender Umweltaktivist. Allein für die Rettung der Gebiete, die durch den Brand des Amazonas-Regenwaldes beschädigt wurden, spendete er fünf Millionen US-Dollar.

In dem Post bezeichnet DiCaprio Greta Thunberg als eine der „Anführerinnen unserer Zeit“.  Es sei eine Ehre für ihn gewesen, die 16-Jährige zu treffen und er hoffe, dass Gretas Botschaft ein Weckruf für die Mächtigen in der Welt sei. Aufgrund von jungen Aktivist*innen wie ihr habe er noch Hoffnung, was unsere Zukunft angeht. 

Aber natürlich gab es auch bei diesem Post Kritik: DiCaprio solle aufhören, mit Privatjets die Welt zu umrunden und Thunberg endlich wieder zur Schule gehen, ist in der Kommentarspalte zu lesen.

Zumindest zweiteres wird so schnell nicht passieren: Nachdem bekannt gegeben worden war, dass der für Dezember geplante UN-Klimagipfel aufgrund von Unruhen von Santiago de Chile nach Madrid verlegt werden muss, hat Greta bereits angekündigt, auch dorthin reisen zu wollen. Dabei war sie erst im August unter anderem für den Gipfel in Chile per Segelboot über den Atlantik gereist. Auch hierfür hatte sie viel Kritik einstecken müssen. Für die Reise nach Spanien sucht sie nun wieder eine möglichst klimaschonende Überfahrt.

chha

  • teilen
  • schließen