Würden thüringische Spitzenkandidat*innen einen Joint annehmen?

Und was fordern sie nach dem Anschlag in Halle? Vor der Landtagswahl vervollständigen sie unsere Satzanfänge.
Von Sophie Aschenbrenner

Thomas L. Kemmerich, Bodo Ramelow, Wolfgang Tiefensee, Mike Mohring und Anja Siegesmund (v.l.) wollen in Thüringen regieren.

Fotos: Imago, dpa, dpa, afp, imago

Was würde Bodo Ramelows (Linke) bester Freund über ihn sagen? Wie reagiert Anja Siegesmund (Grüne), wenn man ihr einen Joint reicht? Und was fordert Mike Mohring (CDU) nach dem rechten Terroranschlag in Halle? 

Wir haben die thüringischen Spitzenkandidat*innen der großen Parteien gebeten, uns vor der Landtagswahl am Sonntag einige Satzanfänge zu vervollständigen. Hier geht es zu den Antworten von Wolfgang Tiefensee (SPD),  Mike Mohring (CDU), Bodo Ramelow (Linke), Thomas L. Kemmerich (FDP), Anja Siegesmund (Grüne). Björn Höcke (AfD) hat auf unsere Anfrage nicht reagiert.

Derzeit regiert in Thüringen noch Bodo Ramelow als Ministerpräsident in einer rot-rot-grünen Koalition. 2014 wurde er zum ersten linken Ministerpräsidenten Deutschlands gewählt. Jetzt muss Ramelow um die Mehrheit seiner rot-rot-grünen Regierung bangen. Nach einer aktuellen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen (Stand: 24. Oktober) kämen Linke, SPD und Grüne gemeinsam derzeit auf 44 Prozent der Stimmen. 28 Prozent der Befragten sprachen sich für die Partei von Ministerpräsident Bodo Ramelow aus. Die AfD steht derzeit bei 21 Prozent. 26 Prozent würden die CDU wählen, neun Prozent die SPD, sieben Prozent die Grünen und fünf Prozent die FDP.

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