14 Antworten von: Rico Gebhardt, Die Linke

„Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn man dem Kapitalismus Sand ins Getriebe streut.“
Protokoll von Lena Mändlen

Rico Gebhardt, Spitzenkandidat der sächsischen Linken.

Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Wir haben die Spitzenkandidat*innen der Landtagswahl in Sachsen gebeten, uns 14 Satzanfänge zu vollenden. Rico Gebhardt von der Linken tat das so:

Das wichtigste Thema im Wahlkampf … sollte die Solidarität und der Abbau von Ungleichheit sein.

Millennials sind für mich ... erstaunlich häufig Mitglied meiner Partei.

Wenn mir jemand einen Joint reicht … dann gebe ich ihn an eine*n Raucher*in weiter.

Mein bester Freund/meine beste Freundin würde über mich sagen, dass ... ich viel zu selten Zeit für sie habe.

Die deutschen Grenzen ... sind wie alle Grenzen weder natürlich noch urwüchsig sondern ein menschengemachtes Ding und insgesamt eine recht neue Erfindung.

Ein sächsischer Ministerpräsident ... sollte ruhig mal einer anderen Partei angehören als der CDU.

Das Beste an der Digitalisierung ist ... dass sie uns Menschen eigentlich einiges an Arbeit abnehmen und mehr Muße erlauben könnte, auch wenn wir das als Menschheit so noch nicht zu nutzen wissen.

Seenotrettung ist für mich ... nicht verhandelbar.

Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn ... man dem Kapitalismus Sand ins Getriebe streut.

Rechtsextremismus ... ist ein Begriff, den wir nicht verwenden, da er auf der Extremismustheorie basiert und Nazis nicht einfach irgendwie „extrem“ sondern eben Nazis sind – das sollte man auch so sagen.

Linksextremismus ... basiert natürlich auch auf der Extremismustheorie, die inhaltlich schwach und nicht zu Unrecht in der Wissenschaft hoch umstritten ist.

Mein Bundesland hat zu Unrecht das Image, dass ... alle „nu“ und „ni“ sagen und das gleiche Sächsisch reden.

Ich bin der einzige Kandidat, der ... wirklich keine Lust auf weitere fünf Jahre CDU-Regierung hat.

Das letzte Foto auf meinem Handy ist … Moment, da muss ich mal nachschauen. 

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